«Wir werden eine Reaktion zeigen»

Der SC Weinfelden steht in den 2.-Liga-Playoff-Halbfinals nach zwei Niederlagen in der Best-of-5-Serie, gegen Dürnten, mit dem Rücken zur Wand.

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Gianni Dalla Vecchia Trainer SC Weinfelden (Bild: Quelle)

Gianni Dalla Vecchia Trainer SC Weinfelden (Bild: Quelle)

Der SC Weinfelden steht in den 2.-Liga-Playoff-Halbfinals nach zwei Niederlagen in der Best-of-5-Serie, gegen Dürnten, mit dem Rücken zur Wand. Schon nach der heutigen Partie (20 Uhr, Güttingersreuti) könnte für das Team um Coach Gianni Dalla Vecchia die Saison beendet sein.

Nach zwei Niederlagen stehen Sie mit Ihrer Mannschaft arg in Bedrängnis. Wie schafft es der SCW, um die Serie noch zu wenden?

Wir müssen nun vor dem gegnerischen Tor einiges an Kaltblütigkeit dazugewinnen und die Chancen rigoros ausnutzen. Die Eigenfehler sollten auch per sofort minimiert werden.

Wie ist die Stimmung im Team? Glauben die Spieler noch an die kleine Chance?

Die Spieler wissen, was sie können, und wissen auch, in welchen Bereichen sie noch arbeiten müssen. Das Selbstvertrauen von der bis anhin guten Saison ist vorhanden. Jetzt geht es darum, über den Kampf in die Serie zurückzufinden und das Glück zu erzwingen. Die grosse Erfahrung im Team wird uns dabei helfen.

Das erste Spiel wurde mit 3:7 deutlich verloren. Ist der SCW zu locker in die Serie gegen Dürnten gestartet, weil es im Viertelfinal gegen Luzern (3:0) so gut lief?

Wir haben klar zu viele Eigenfehler produziert. So haben wir es dem Gegner einfach gemacht. Dürnten musste im Viertelfinal fünf Partien bestreiten. Das spielte im Unterbewusstsein der Spieler vielleicht schon eine Rolle. Anders betrachtet kann man sagen, dass wir gegen ein Dürnten gespielt haben, das voller Euphorie und im Spielrhythmus war.

Das zweite Spiel war mit 4:5 eher knapp.

In der letzten Partie haben wir gutes Eishockey gespielt, aber dennoch mit 4:5 verloren. Dürnten war einfach effizienter als wir.

Was braucht es heute abend in der Güttingersreuti, um die Dürntner in die Knie zu zwingen?

Alle müssen von Anfang an parat sein. Dazu gilt es, die Räume eng zu machen und nah bei den Gegenspielern zu stehen. Wie in der Serie gegen Luzern soll es nun auch im Powerplay wieder mit dem Toreschiessen klappen. Wir werden eine Reaktion zeigen. (ref)