«Wir sind sehr zufrieden» – der Kosovo-Trainer über das Début von St.Gallens Betim Fazliji

Betim Fazliji hat am Mittwoch erstmals für das Nationalteam des Kosovo gespielt. Trainer Muharrem Sahiti, der den positiv auf das Coronavirus getesteten Bernard Challandes vertrat, zeigt sich trotz der 1:2-Niederlage gegen Albanien zufrieden mit der Leistung des St.Gallers.

Patricia Loher
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Betim Fazliji (links) am Samstag noch im Dress des FC St.Gallen gegen YB-Spieler Meschack Elia.

Betim Fazliji (links) am Samstag noch im Dress des FC St.Gallen gegen YB-Spieler Meschack Elia.

Claudio De Capitani/Freshfocus

«Wir sind sehr zufrieden mit Fazliji, er hatte nach nur zwei Trainingseinheiten bei uns einen positiven Auftritt», sagte Sahiti gegenüber der kosovarischen Zeitung «Koha».

Der 21-jährige in Rebstein aufgewachsene Fazliji spielte im Nationalstadion von Albanien in Elbasan in der Abwehr durch. Am Ende verlor das Team das Testspiel gegen den «grossen Bruder» 1:2. «Wir haben schlecht angefangen, in der ersten Hälfte haben wir nicht gut gespielt, wir waren ohne Rhythmus, Intensität und Verlangen», so der Coach. «In der zweiten Hälfte waren wir besser, aber es war nicht genug, um etwas mehr zu tun.»

Fazliji, der noch vor wenigen Wochen dem Aufgebot der Schweizer U21 angehört hat, schrieb auf Instagram zu einem Mannschaftsbild des Kosovo:

«Ein Traum ist gerade wahr geworden. Ein unbeschreibliches Gefühl heute.»

Fazliji wurde in der vergangenen Saison Stammspieler des FC St. Gallen. Bald war er der Glücksbringer der Ostschweizer auf ihrem Weg zum Vizemeistertitel. Wenn der Rheintaler spielte, verloren die St.Galler nicht. 21 Spiele lang hielt diese Serie, bis sie im Juli 2020 in Thun riss.

Kosovo-Trainer Bernard Challendes befindet sich in Isolation.

Kosovo-Trainer Bernard Challendes befindet sich in Isolation.

Valdrin Xhemaj/EPA

Nach einem positiven Test auf das Coronavirus musste der Schweizer Trainer Challandes von zu Hause aus zusehen, wie seine Mannschaft verlor. Sein Stellvertreter Sahiti sagte: «Challandes ist bei guter Gesundheit, er hat keine Symptome.»