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«Wir sind hier sicher nicht der Favorit»

Tennis Erst drei Jahre und drei Monate ist es her, seit die Schweiz in Lille mit einem 3:1 gegen Frankreich den Davis Cup gewann. Seither spielten Roger Federer und Stan Wawrinka bloss noch einmal mit – im September 2015 im Heimspiel gegen die Niederlande. Vor dem Australian Open betonte Federer von neuem, dass er nicht mehr im Sinn hat, Davis Cup zu spielen. So ist er auch in Astana nicht dabei, wo die Schweiz ab heute die erste Runde gegen Kasachstan bestreitet.

Teamleader Henri Laaksonen (ATP 123) führt damit ein junges Team an. Adrian Bodmer (ATP 485), Debütant Marc-Andrea Hüsler (ATP 606), Antoine Bellier (ATP 733), Doppelspezialist Luca Margaroli (ATP 161 im Doppel) und Laaksonen bringen es auf ein Durchschnittsalter von 22 Jahren, 10 Monaten und 27 Tagen. Noch nie stieg die Schweiz mit einem jüngeren Team in eine Davis-Cup-Begegnung. Gegenüber dem 3:2-Sieg über Weissrussland im Herbst in Biel ist mit Marco Chiudinelli eine weitere Schlüsselfigur der letzten Jahre aus dem Team ausgeschieden.

Laaksonen gegen Popko

Die Chancen, dass die Schweizer mit dieser Equipe erstmals seit 2014 wieder die Viertelfinals erreichen, stehen gewiss nicht gut. Gegner Kasachstan überstand die Startrunde aber in den vergangenen drei Jahren ebenfalls nicht. 2016 stiegen die Kasachen gar aus der Weltgruppe ab. «Wir sind jung und motiviert», sagt Captain Severin Lüthi. «Wir sind sicher nicht der Favorit. Aber im Davis Cup gibt es immer wieder Überraschungen. Wir nehmen Einzel um Einzel und Spiel um Spiel. Wir versuchen, in jeder Partie so gut zu spielen, wie es nur geht. Und am Ende sehen wir, zu was es gereicht hat.»

Das Erstrundenspiel gegen Kasachstan beginnt heute für die Schweizer gleich mit dem Schlüsselspiel. Der 25-jährige Laaksonen muss das erste Einzel gegen Kasachstans Nummer zwei, Dimitri Popko (ATP 231), zwingend gewinnen, damit die Schweizer Hoffnungen auf einen Überraschungscoup nicht schon früh geknickt werden. Fürs Doppel von morgen wurden vorerst Luca Margaroli und Marc-Andrea Hüsler nominiert. Die Kasachen stellen Timur Chabibulin und Ale­xander Nedowjessow. (sda)

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