«Wir haben uns gut gewehrt»

Nach dem 2:0-Sieg zum Saisonstart gegen Aufsteiger Lugano folgt für den FC St. Gallen beim favorisierten Sion ein Dämpfer. Trainer Jeff Saibene über die Qualitäten des Gegners, einen umstrittenen Entscheid und den vergebenen Penalty.

Drucken
Teilen

Nach dem 2:0-Sieg zum Saisonstart gegen Aufsteiger Lugano folgt für den FC St. Gallen beim favorisierten Sion ein Dämpfer. Trainer Jeff Saibene über die Qualitäten des Gegners, einen umstrittenen Entscheid und den vergebenen Penalty.

Obwohl St. Gallen lange dominiert wurde, hatte es die Chance, in Sitten einen Punkt zu holen. Wie gross ist die Enttäuschung?

Natürlich ist es schade, haben wir diesen Penalty nicht verwertet. Eine gewisse Enttäuschung ist da, obwohl Sion eine sehr gute Partie abgeliefert hat, physisch bereit war und spielerisch stark auftrat. Wir haben uns gut gewehrt. Ich finde, wir traten äusserst stabil auf.

Der Penalty, der das Spiel entschied, war umstritten. Wie beurteilen Sie die Situation?

Mickaël Facchinetti hat mir gesagt, er sei mit dem Rücken zum Ball gestanden. Der Ball sei ihm dann auf die Hand gefallen. Mehr kann ich nicht sagen.

Sion setzte Ihre Spieler auch deshalb dauerhaft unter Druck, weil sie den Ball immer wieder schnell verloren. Sehen Sie das auch so?

Das ist richtig. Ich sagte meiner Mannschaft in der Pause, dass wir im Ballbesitz mehr Qualität brauchen werden, um Ruhe zu haben. Es gab immer wieder Situationen, in denen wir präziser hätten spielen müssen.

Am nächsten Samstag gastieren die Young Boys in St. Gallen. Die Berner sind bereits unter Druck. Was liegt für St. Gallen drin?

Es wird für uns wohl noch 34 solch hartumkämpfte Spiele geben wie in Sitten. Wenn wir stets an unser Limit gehen, können wir einiges erreichen. (pl)