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WIMBLEDON: Knifflige Startaufgaben

Stan Wawrinka beginnt am Montag gegen den Russen Daniil Medwedew. Roger Federer trifft am Dienstag auf den unberechenbaren Ukrainer Alexander Dolgopolow.
Roger Federer im Training. (Bild: Peter Klaunzer/KEY (Wimbledon, 29. Juni 2017))

Roger Federer im Training. (Bild: Peter Klaunzer/KEY (Wimbledon, 29. Juni 2017))

Die Auslosung des Wimbledon-Turniers hat Roger Federer und Stan Wawrinka knifflige Startaufgaben beschert. Federer startet die Jagd nach seinem achten Titel gegen den 28-jährigen Dolgopolow, die Nummer 84 der Weltrangliste. Gegen Dolgopolow hat der Schweizer alle drei bisherigen Vergleiche gewonnen, den letzten an den Australian Open 2016. 2012 war Dolgopolow die Nummer 13 des Rankings, in dieser Saison kam er aber mit Ausnahme des Turniersiegs in Buenos Aires auf Sand noch nicht auf Touren. Zuletzt musste der Ukrainer am Turnier in ’s-Hertogenbosch in Holland aufgeben.

Im Fall eines Sieges gegen Dolgopolow – wovon auszugehen ist – wären Federers weitere mögliche Gegner in der ersten Woche Dusan Lajovic und Mischa Zverev. In den Achtelfinals könnte der Bulgare Grigor Dimitrov warten. In den Viertelfinals könnte es für den 35-jährigen Baselbieter zur Neuauflage des Vergleichs mit Milos Raonic kommen. Gegen den Kanadier hatte Federer im vergangenen Jahr in den Halbfinals nach einer 2:1-Satzführung noch verloren.

Federers Halbfinalgegner wäre Djokovic

Federer weiss um seine Favoritenrolle: «Es scheint, als ob die anderen ein bisschen Probleme haben, deshalb bin ich vielleicht der logische Tipp.» Er fühle sich gut und schätze seine Chancen hoch ein. «Es gibt aber noch andere», so Federer. «Rafa ist nach den French Open im Hoch, Djokovic ist immer gefährlich, Murray spielt hier immer gut, und Stan muss man sowieso auf der Rechnung haben.» Ebenfalls hoch schätzt Federer den Kroaten Marin Cilic ein, den US-Open-Sieger von 2014. Für den siebenfachen Champion Federer ist offenkundig: «Es wird keine grosse Überraschung geben.»

Da traditionell der Titelverteidiger, in diesem Jahr Andy Murray, am Montag das Turnier auf dem Centre Court eröffnet, startet Federer bei seiner 19. Teilnahme erst am Dienstag ins Turnier. Ebenfalls am Dienstag erstmals im Einsatz steht Novak Djokovic. Der mögliche Halbfinalgegner Federers, gegen den der Schweizer die Finals 2014 und 2015 verlor, trifft auf den Slowaken Martin Klizan.

Wawrinka erst mit einem Spiel auf Rasen

Lediglich als Aussenseiter auf den Titel wird Stan Wawrinka, die Nummer drei der Weltrangliste, gehandelt. Der 32-jährige Waadtländer, nur die Nummer fünf der Setzliste, beginnt am Montag gegen den Russen Daniil Medwedew, der im internationalen Ranking an Position 52 geführt wird. Auf Medwedew traf der Schweizer noch nie. Während Wawrinka in dieser Saison erst eine Partie auf Rasen gespielt hat, erreichte der 21-Jährige aus Moskau sowohl in ’s-Hertogenbosch als auch in Queen’s die Viertelfinals. Wawrinkas möglicher zweiter Gegner wäre in der zweiten Runde der DeutscheTommy Haas, der von den Organisatoren eine Wildcard erhalten hat. (sda)

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