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Ringen: Willisaus Aufbäumen ohne Happy End

Die Willisauer haben den dritten Finalkampf gegen Kriessern unglücklich verloren. Bei 5:5 Einzelsiegen auf der Matte lachte das Glück am Schluss Kriessern mit 18:17-Mannschaftspunkten.

«Die vier Zu-Null-Niederlagen waren entscheidend», kommentierte der enttäuschte Cheftrainer Thomas Bucheli die Niederlage. In der Schlussphase erwies sich bei Kriessern der reaktivierte Altinternationale Steven Graf als Matchwinner. Er ersetzte den verletzten Internationalen Marc Dietsche und besiegte im vorletzten Mattenduell Mirco Studer mit 7:0 Wertungspunkten. Willisaus Doppellizenzringer Andreas Vetsch gelang es im Schlusskampf gegen David Hungerbühler nicht, einen vorzeitigen Sieg zu bewerkstelligen. Der Ostschweizer verteidigte sich mit allen Mitteln und rettete dem Team von Trainer Hugo Dietsche mit der 1:9-Punkteniederlage den zwölften Mannschaftstitel.

«Die Schulterniederlage zu Beginn von Timon Zeder war zu viel», musste Bucheli erkennen. Zwar erholte sich Willisau von diesem Tiefschlag dank der klaren Siege der Schwergewichter Stefan Reichmuth und Marco Riesen. Zusammen mit dem 3:0-Punktesieg von Dimitar Sandov führte Willisau zur Pause gar 10:8. Doch die ringerische Substanz und das Momentum entschieden für die St. Galler Rheintaler. Nach der Pause blieben bei Willisau Jonas Bossert und Michael Portmann ohne Wertungspunkte. Diese Hypothek wog trotz des klaren Sieges von Tobias Portmann gegen Tobias Betschart zu schwer.

«Ja, Steven Graf war der Matchwinner, obwohl er kaum mehr auf der Matte trainiert hatte», freute sich Hugo Dietsche schelmisch über den gelungenen Schachzug. Einen schöneren 28. Geburtstag hätte Graf nicht feiern können. Er knickte die Willisauer Euphorie nach dem 29:9-Sieg vor Wochenfrist. Der Rekordmeister muss den 14. Titelgewinn mindestens um ein Jahr vertagen. (wr)

Mannschaftsmeisterschaft, NLA. Playoff-Final (best of 3). 3. Kampf: Willisau – Kriessern 17:18. – Schlussstand 1:2; Kriessern ist zum 12. Mal Schweizer Meister.

Willisau – Kriessern 17:18 (10:8)

BBZ. – 1850 Zuschauer. – Kampfrichter: Zimmermann (Motzer/Fässler). – 57 kg Freistil: Timon Zeder – Urs Wild 0:4 (Schultersieg nach 4:26 Minuten). – 61 kg Greco: Dimitar Sandov – Gabor Molnar 2:0 (3:0). – 65 kg F: Lukas Bossert – Dominik Laritz 0:3 (0:9). – 70 kg G: Michael Portmann – Sergey Sirenko 0:3 (0:8). – 74 kg F: Mirco Studer – Steven Graf 0:3 (0:7). – 74 kg G: Andreas Vetsch – David Hungerbühler 3:1 (9:1). – 79 kg F: Tobias Portmann – Tobias Betschart 3:0 (6:0). – 86 kg G: Jonas Bossert – Ramon Betschart 0:3 (0:8). – 97 kg F: Marco Riesen – Noel Hutter 4:0 (16:0 nach 1:21). – 130 kg G: Stefan Reichmuth – Philipp Hutter 4:1 (17:2 nach 5:01).

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