Wil nur noch einen Punkt vor dem Tabellenende

FUSSBALL. In der Challenge League ist es am Wochenende zum Zusammenschluss gekommen.

Simon Dudle
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FUSSBALL. In der Challenge League ist es am Wochenende zum Zusammenschluss gekommen. Da das Tabellenletzte Le Mont Lausanne zu Hause zum drittenmal in Serie ohne Gegentor blieb und gegen Wohlen mit 3:0 siegte, liegen nun zwischen den Waadtländern und dem auf Platz vier klassierten Xamax nur noch zwei Punkte. Die Neuenburger kamen bei Biel zu einem 2:2-Unentschieden. Drei der vier Tore fielen mittels Penalty. Für die Seeländer, die überraschend Platz zwei belegen, war es der dritte Punktverlust hintereinander. Sie vermissen Antonio Marchesano, der in den ersten sieben Meisterschaftsspielen zehn Tore erzielte, nun aber einen Muskelfaserriss auskuriert.

Für beide eminent wichtig

Die Resultate des Wochenendes hatten zur Folge, dass das heutige letzte Spiel der zehnten Runde zwischen Wil und Winterthur um 19.45 Uhr in der IGP Arena für beide Mannschaften noch bedeutsamer geworden ist. Beziehen die Winterthurer die dritte Auswärtsniederlage in Serie, sind sie Tabellenletzte. Kassiert der FC Wil seine dritte Niederlage in Folge, beträgt sein Vorsprung auf die Abstiegszone nur noch einen Punkt. Plötzlich müsste sich der selbsternannte Aufstiegsaspirant wie schon in der vergangenen Saison mit dem Abstieg befassen, statt wie erhofft mit dem Aufstieg in die Super League. Das Spiel ist für die Wiler auch darum von grosser Bedeutung, weil sie zuletzt bei den beiden Auswärtsniederlagen gegen Schaffhausen enttäuschende Leistungen abgeliefert haben. Vor allem die routinierten Führungsspieler blieben vieles schuldig. Trainer Fuat Capa konnte den Kopf nach den beiden Schaffhausen-Spielen noch einmal aus der Schlinge ziehen. Ob es allerdings eine weitere Niederlage ertragen würde, ist fraglich. Die Spieler müssen nun den Beweis erbringen, für den Trainer zu spielen.

Maroufi vor dem Début

Ein Sieg ist des weiteren von Bedeutung, weil es mit den vorhandenen Mitteln nicht der Anspruch sein kann, sich mit dem Tabellenende zu befassen. An der Spitze feierte Leader Lausanne im Spitzenspiel der Runde einen 2:1-Auswärtssieg bei Chiasso und liegt nun bei einem Mehrspiel schon acht Zähler vor den Wilern. Diese müssen heute ohne die gesperrten Guy Ramos und Ergün Berisa sowie den verletzten Kagan Söylemezgiller auskommen. Es bleibt abzuwarten, ob Neuzuzug Shaho Maroufi, der die Nummer 77 tragen wird, bereits zum Zug kommt. In den Trainings seit seiner Ankunft liess sich ablesen, dass der 22jährige Flügelspieler zur Stammformation gehören könnte.