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Wil meldete sich im Kampf um den Barrage-Platz zurück

Nach acht Partien ohne Sieg bezwingt der FC Wil in der Challenge League überraschend das drittklassierte Winterthur mit 1:0. Das entscheidende Tor fällt in der 66. Minute.
Gianluca Lombardi
Sergio Cortelezzi, Wils Torschütze zum 1:0 (vorne), gegen den Winterthurer Granit Lekaj.Bild: Marc Schumacher/Freshfocus

Sergio Cortelezzi, Wils Torschütze zum 1:0 (vorne), gegen den Winterthurer Granit Lekaj.Bild: Marc Schumacher/Freshfocus

Die Begegnung zwischen den beiden Nachbarn erfüllte die Erwartungen von Beginn weg – zwar nicht fussballerisch, aber zumindest kämpferisch. Die Messlatte in punkto Einsatz setzte Nick von Niederhäusern zu hoch, bereits nach 13 Minuten musste er nach einer gelb-roten Karte das Feld verlassen, nachdem er zweimal übermotiviert eingestiegen war. Doch dieser Platzverweis schockte die Wiler keineswegs.

Wil spielt mit Leidenschaft

Die Gäste aus Winterthur konnten von der Überzahl nicht profitieren. Ganz im Gegenteil, der FC Wil wirkte gefährlicher und spielte mit deutlich mehr Leidenschaft. Vor allem Winterthurs Luca Radice passte das gar nicht. Immer wieder beschwerte er sich lautstark über die Leistung und Einstellung seiner Mannschaftskameraden. Ein Tor wollte bis zur Pause aber keinem der beiden Teams gelingen, dazu fehlte es dann doch zu sehr an Gefährlichkeit vor dem Tor. Nach der Pause agierten die Zürcher deutlich gefährlicher und druckvoller. Der FC Wil überstand aber dieses Zwischenhoch und kämpfte sich zurück. Nach rund einer Viertelstunde waren auch die Wiler wieder auf Augenhöhe und erhöhten den Druck. Sergio Cortelezzi erlöste in der 66. Minute die Anhänger des Heimteams. Sein Abschluss fand den Weg durch die Beine von Goalie Raphael Spiegel ins Tor.

Winterthur vergibt Chance in der 90. Minute

In der Folge konzentrierten sich die Ostschweizer zunehmend auf die Defensive, versuchten aber immer wieder, mit Kontern Nadelstiche zu setzen. Eine der besten Chancen auf den Ausgleich vergaben die Gäste aus Winterthur in der 90. Minute. Auch die sechs Minuten Nachspielzeit brachten für die Mannschaft von Trainer Ralf Loose nichts mehr ein, so dass der FC Wil völlig verdient als Sieger vom Platz ging. Es war ein Sieg, der vor allem wegen der Art für vieles aus den vergangenen Wochen entschädigte.

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