Wil darf, Vaduz muss gewinnen

Nach drei Siegen in Folge empfängt der FC Wil einen Aufstiegsanwärter. Der FC Vaduz gastiert am Samstag um 20.30 Uhr im Wiler Südquartier. Für die Liechtensteiner zählt nur ein Sieg, wenn sie an den Grasshoppers dran bleiben wollen.

Gianluca Lombardi
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Der Einsatz von Bledian Krasniqi (rechts) ist fraglich.

Der Einsatz von Bledian Krasniqi (rechts) ist fraglich.

Bild: Gianluca Lombardi

Der FC Wil ist wieder auf Kurs. Das 2:1 gegen den FC Stade Lausanne-Ouchy war bereits der dritte Sieg in Folge. Mit einem Spiel weniger auf dem Konto stehen die Wiler fünf Punkte vor dem FC Aarau und nur einen hinter dem Rivalen Winterthur. Selbst Platz vier ist unter Berücksichtigung der Verlustpunkten in Reichweite.

Für den FC Vaduz geht es in diesem Vergleich um deutlich mehr. Möchten die Liechtensteiner den Anschluss an die Grasshoppers nicht ganz verlieren, ist alles andere als ein Sieg keine Option. So ist zumindest klargestellt, auf wem der grössere Druck lastet. Die Wiler werden in dieser Situation wohl frei aufspielen können.

Zwei Mannschaften auf Augenhöhe

In dieser Partie einen Favoriten auszumachen, ist aber in der aktuellen Verfassung nicht möglich. Dafür sind die beiden Mannschaften spielerisch zu dicht beieinander. Das zeigten auch die drei bisherigen Begegnungen in dieser Saison. Einzig der erste Vergleich war sowohl resultatmässig als auch spielerisch ein grosser Unterschied.

Die Vorzeichen sprechen für eine Partie mit Toren. Sowohl Wil als auch Vaduz zeigten sich zuletzt in Torlaune. Die Gäste liessen an ihrer Pressekonferenz verlauten, dass es nur ein Ziel gibt: Nach Wil fahren und mit drei Punkten wieder nach Hause. Mit Sicherheit wird die Mannschaft von Ciriaco Sforza einen Einwand gegen diesen Plan haben.

Zwei Spieler fraglich

Wohl nicht mit dabei sein wird Mergim Brahimi, er kuriert weiterhin seine Verletzung aus. Noch fraglich sind die Einsätze von Bledian Krasniqi und Argtim Ismaili. Letzterer wurde gegen Lausanne-Ouchy mit einem überharten Einsteigen leicht verletzt. Auch der FC Vaduz hat drei Ausfälle zu beklagen. Sandro Wieser wird seine Sperre absitzen, Milan Gajic und Benjamin Büchel fehlen verletzungsbedingt.

Unter der Leitung von Esther Staubli dürften den Fans eine spannende Partie anstehen. Das Heimteam darf, die Gäste müssen gewinnen. Eine Ausgangslage die wohl auch Tore verspricht. Wenn die Wiler wieder Ihr Potenzial abrufen können, spricht nicht viel gegen den vierten Sieg in Folge.

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