Wie in einer Gefahrenkarte

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Die 29 Sektoren mit Kopfsteinpflaster sind wie in einer Gefahrenkarte je nach Schwierigkeitsgrad mit einem bis fünf Sternen versehen. Die Passagen mit fünf Sternen sind die tückischsten im Radklassiker Paris–Roubaix. Ausschlaggebend für die Kategorisierung sind der Zustand des Weges, die Länge des Abschnitts und die Lage im Parcours. Die Pavés-Sektoren sind nummeriert. Die Nummer 29 ist am weitesten vom Ziel entfernt.

Einige der Kopfsteinpflaster stammen aus dem 17. Jahrhundert. Der schwierigste Pavés-Abschnitt heisst Trouée d’Arenberg, führt durch ein Naturschutzgebiet und trägt die Nummer 19.

Es ist wichtig, an der Spitze des Feldes auf den 2,4 Kilometer langen Waldweg von Arenberg einzubiegen, denn es kommt wegen Defekten und Stürzen häufig zu Staus. Die Positionskämpfe im Feld beginnen deshalb schon weit vorher. Das Rennen dauert nachher noch 93 Kilometer. 17 Kilometer vor dem Ziel folgt mit dem Carrefour de l’Arbre der letzte Fünf-Sterne-Sektor. (dg)