Wie die Maus vor der Schlange

HANDBALL. Die Kreuzlinger NLB-Handballer sind mit einer Heimniederlage ins neue Jahr gestartet. Gegen den Tabellenfünften Yellow Winterthur unterlagen sie nach einem unbefriedigenden Auftritt deutlich mit 17:26 Toren.

Markus Rutishauser
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Diese Chance liess sich Yves Petrig vom HSC Kreuzlingen (rot) gegen Torhüter Markus Haupt nicht entgehen. (Bild: Mario Gaccioli)

Diese Chance liess sich Yves Petrig vom HSC Kreuzlingen (rot) gegen Torhüter Markus Haupt nicht entgehen. (Bild: Mario Gaccioli)

Trotz einer gelungenen Vorbereitung kamen die Kreuzlinger im Spiel gegen Yellow nie auf Betriebstemperatur. Sie spielten wie eine Maus, die sich vor der Schlange fürchtet, und taten sich in den ersten 30 Minuten in der Offensive extrem schwer. Es fehlte ihnen am Durchsetzungsvermögen und an Ideen. Dazu zeigte Markus Haupt im Tor von Yellow eine starke Leistung und zeichnete mitverantwortlich dafür, dass den Thurgauern bis zur Pause lediglich sechs Treffer gelangen. Auf der anderen Seite wirbelten die Winterthurer unter der Führung des ehemaligen NLA-Toptorschützen Raphael Liniger (31) die Kreuzlinger Abwehrreihe immer wieder gehörig durcheinander.

Schwache Offensivleistung

Yellow lag bereits bei Halbzeit mit 13:6 vorne und liess sich in den zweiten 30 Minuten nie mehr in Bedrängnis bringen. Die Winterthurer agierten vor allem in der Abwehr weiterhin sehr konzentriert. Dass den Kreuzlingern erst in der 41. Minute der zehnte Treffer gelang, sagt vieles über deren Offensivleistung an diesem Tag aus. Erst in der Schlussviertelstunde konnten sie das Spielgeschehen ausgeglichener gestalten, wobei die Gäste aufgrund ihrer klaren Führung schon früh einen Gang hinunter schalten konnten. Der Auswärtssieg der Zürcher war in jeder Hinsicht und auch in dieser Deutlichkeit verdient.

Vor allem im Angriff steigern

Während sich Yellow in Richtung Top 3 orientieren darf, steckt der HSCK im hinteren Tabellendrittel fest. Beim Tabellendritten in Baden am Samstag und im nächsten Heimspiel gegen Basel (Egelsee, 14. Februar, 18 Uhr) werden sich die Thurgauer primär im Angriff massiv steigern müssen, wollen sie ihr Punktekonto erhöhen.

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