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Wettbewerb ohne Wert

Die kleine Sportfrage
Philipp Wolf

Warum gibt es eigentlich den Confederations Cup?

Der Confederations Cup ist eine Art Kontinentalmeisterschaft, die erstmals 1992 in Saudi-Arabien durchgeführt wurde. Initiiert wurde er ursprünglich vom saudiarabischen König Fahd ibn Abd al-Aziz. Erst seit der dritten Austragung 1997 wird der Wettbewerb durch die Fifa organisiert. Bis ins Jahr 2005 wurde der Cup alle zwei Jahre veranstaltet. Heute gilt das Turnier allen voran als organisatorische Generalprobe im Hinblick auf die WM; seit 2001 wird der Wettbewerb jeweils alle vier Jahre dort organisiert, wo ein Jahr später jeweils die WM ausgetragen wird. Die sportliche Bedeutung des Confed-Cups unterscheidet sich von Kontinent zu Kontinent. Zumindest in europäischen Kreisen geht diese gegen null. Das zeigt nicht zuletzt ein Blick auf das Kader des amtierenden Weltmeisters: Deutschland tritt mit einer B- wenn nicht sogar C-Auswahl in Russland an.

Das Turnier wird dieses Jahr wohl zum letzten Mal durchgeführt. Denn auch bei den europäischen Clubchefs, die ihre Stars – wie Cristiano Ronaldo oder Arturo Vidal – lieber erholt aus der Sommerpause zurückhaben wollen, hält sich die Begeisterung in engen Grenzen. So sagt beispielsweise Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl Heinz Rummenigge, die Spieler bräuchten Zeit zur Erholung und der Cup sei sowieso «ein Wettbewerb ohne Wert».

Philipp Wolf

Weshalb tun die das? Die Welt des Sports steckt voller kleiner Rätsel. Einigen zentralen und weniger zentralen Fragen aus der Welt der Profis geht die Sportredaktion in dieser Rubrik nach.

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