Wer wird berühmt?

«Ich bin eher wie Hilverts Kollege Jaun, der penible Bünzli, auch wenn mein Schreibtisch nicht so grotesk aufgeräumt ist.» Das sagt Krimiautor Severin Schwendener in einem Kurzinterview auf Thurgaukultur.ch, nachdem er den Zürcher Krimipreis gewonnen hat (die TZ berichtete). Er meint Thomas K.

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«Ich bin eher wie Hilverts Kollege Jaun, der penible Bünzli, auch wenn mein Schreibtisch nicht so grotesk aufgeräumt ist.» Das sagt Krimiautor Severin Schwendener in einem Kurzinterview auf Thurgaukultur.ch, nachdem er den Zürcher Krimipreis gewonnen hat (die TZ berichtete). Er meint Thomas K. Hilvert, die Hauptfigur in seinen Kriminalromanen «Schein & Heilig» und «Schach & Matt».

Er schreibe, weil es ihm Spass mache. «Berühmt zu werden wie Arthur Conan Doyle wünscht sich wohl jeder Krimischriftsteller, es ist mir aber bewusst, dass dies nur einem kleinen Kreis gelingt.» Er sei «gespannt, was die Zukunft bringt, ohne von ihr etwas zu erwarten. Ich werde nicht frustriert sein, wenn ich weiterhin ein kleiner Lokalautor bleibe.»

Severin Schwendener, 31, in Lengwil aufgewachsen, hat Biologie studiert, dann für die TZ geschrieben – und veröffentlicht hier in loser Folge Kurzkrimis unter «Schuss & Folgerung». (dl)

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