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WER KRIEGT WAS?: Ein Dirigentenstab für Hernandez, eine Kältekammer für Forrer: Unsere Sportredaktion verteilt Weihnachtsgeschenke

Es war ein turbulentes Jahr. Für die Sportlerinnen und Sportler, sowie für das Publikum. Nun beginnen die besinnlichen Tage – auch für unsere Sportredaktion ist es die Zeit, um Geschenke zu verteilen.
Ex-FCSG-Präsident Stefan Hernandez. (Bild: Urs Bucher)

Ex-FCSG-Präsident Stefan Hernandez. (Bild: Urs Bucher)

Sehr geehrter Stefan Hernandez
Am Anfang waren wir guter Dinge, als Sie sich im Mai als neuen Präsidenten des FC St.Gallen vorstellten. Das Orchester des Vereins performte damals zwar nicht wie gewünscht, doch mit Ihnen, dem Real-Fan, hofften wir auf bessere Zeiten. Und auf schönere Töne.

Ex-FCSG-Präsident Stefan Hernandez. (Bild: Urs Bucher)

Ex-FCSG-Präsident Stefan Hernandez. (Bild: Urs Bucher)

Irgendwann mussten wir dann mit Schrecken feststellen, dass Sie für die Leitung des Ensembles offenbar den Dirigentenstab vergessen hatten. Die erste Geige spielten andere, Musikanten aus der zweiten Reihe schwangen das Zepter, allenfalls auch Leute, die im Konzertsaal gar nie zu sehen waren. Sie jedenfalls verschwanden zusehends im Hintergrund. Vermutlich hat es Sie überrascht, wie viel es letztlich für den absoluten Hörgenuss braucht. Und vielleicht brauchte man Sie vorne auf der Bühne auch nur als Platzhalter. Dennoch die Bitte: Tragen Sie den hiermit überreichten Dirigentenstab fortan stets mit sich! (cbr)

Sehr geehrter Nöldi Forrer

Schwingerkönig Nöldi Forrer. (Bild: Keystone)

Schwingerkönig Nöldi Forrer. (Bild: Keystone)


«So kann ich nicht aufhören.» Das haben Sie sich nach einer Saison voller Schmerzen und einigen Enttäuschungen versprochen – trotz des Ausbaus des Kranzrekords auf 145. Das erste Geschenk haben Sie sich mit einer längst fälligen Hüftoperation gleich selbst gemacht. Mit weniger Schmerzen dürften Sie ihren Trainingsumfang bald wieder steigern können. Dies ist nötig, um mit knapp 40 Jahren den deutlich jüngeren Kontrahenten das Wasser reichen zu können. Damit Sie zwischen den schweisstreibenden Trainingseinheiten optimal regenerieren können, soll Ihnen das Christkind eine Kältekammer in den Garten stellen. Sie wird Ihnen die nötige Frische verleihen, um Ihre Ziele – 150 Kränze sowie die Teilnahme am Eidgenössischen Schwingfest im übernächsten Jahr – zu erreichen. (ibr)

Sehr geehrte Jolanda Neff

Jolanda Neff. (Bild: Keystone)

Jolanda Neff. (Bild: Keystone)


Wie schaffen Sie das nur? Ständig sind Sie unterwegs. In Italien fuhren Sie zu einem Weltcupsieg, in Australien wurden Sie diesen September Weltmeisterin und in der Umgebung von Barcelona trainierten Sie bereits wieder für die nächste Saison. Dazwischen studieren Sie an der Universität in Zürich, haben eine Wohngemeinschaft und womöglich sogar einen Putzplan, den Sie einhalten müssen. Daneben posieren Sie für Fotoshootings, plaudern im Radiostudio und laufen in langen Roben über den roten Teppich. Und trotz des ganzen Trubels vergessen Sie nicht einmal, Geburtstagswünsche zu verschicken. Damit Sie auch im kommenden Jahr den Überblick über die vielen Termine behalten können, wünsche ich Ihnen eine Agenda mit extra vielen Seiten. So hat auch die eine oder andere Pause Platz, in der Sie sich erholen können – und dank eines starken Kaffees wieder hellwach werden. Die Kraft brauchen Sie. Denn auch 2018 wird wohl die eine oder andere Herausforderung mit sich bringen. (rba)

Sehr geehrter Christian Constantin

Christian Constantin. (Bild: Keystone)

Christian Constantin. (Bild: Keystone)


Vielleicht ist man im katholischen Wallis empfänglich für Botschaften aus der Bibel, besonders in der Weihnachtszeit. Lassen Sie es uns versuchen, Herr Constantin: «Ich aber sage euch: Liebet eure Feinde; segnet, die euch fluchen. Bittet für die, die euch beleidigen und verfolgen.» Was liegt einem Christian näher, als vor dem Christbaum seine Feinde ins Herz zu schliessen? Tragen Sie diese Botschaft mit sich, und natürlich unser Geschenk. Eine goldene Brosche als Anhänger, aufklappbar, mit dem Konterfei von Rolf Fringer im Innern. Denn wer den Feind am Herzen trägt, kommt nicht auf die Idee, ihm eins runterzuhauen. Wenn Sie eine demütige Haltung an den Tag legen, rechtfertigen Sie vielleicht am Ende gar die milde Strafe der Swiss Football League. (rst)

Sehr geehrter Jupp Heynckes

Jupp Heynckes. (Bild: Keystone)

Jupp Heynckes. (Bild: Keystone)

Aus sportlicher Sicht bekamen viele Bayern-Anhänger ihr Weihnachtsgeschenk schon im Oktober. Damals, wenige Tage nach der 0:3-Niederlage gegen Paris St-Germain in der Champions League, ging ein neuer Stern über dem dunkeln bayrischen Himmel auf: Sie wurden wieder Trainer des Rekordmeisters. «Jo mei, is’ denn heut’ scho’ Weihnachten», fragten sich viele in München. In den drei Monaten seit Ihrem Antritt haben Sie das Team an die Bundesliga-Spitze geführt und dem Scheich in Paris beim 3:1-Sieg im Rückspiel gezeigt, dass familiäre Wärme in einem Verein mehr bewirken kann als Geld. Nun, lieber Herr Heynckes, soll zu Weihnachten ein Jungbrunnen unter Ihrem Christbaum stehen. Denn Ihr Vertrag ist befristet. Im Sommer gehen Sie wieder, um Ihren Ruhestand zu geniessen. Aber ein Bad im Jungbrunnen – und von Ihren 72 Lenzen ist da keine Spur mehr. Der Glaube an ein Wunder darf an Weihnachten schliesslich nicht fehlen. (dus)

Sehr geehrte Sylvia Fuhrimann

FCSG-Aktionärin Sylvia Fuhrimann. (Bild: FM1 Today)

FCSG-Aktionärin Sylvia Fuhrimann. (Bild: FM1 Today)


54 Jahre schon verfolgen Sie den FC St.Gallen und seine Achterbahnfahrten. Sie wissen, wie es ist, zu leiden. Lange waren Sie eine stille Anhängerin. Doch im Herbst dieses Jahres mochten Sie nicht mehr zu sehen. An der Generalversammlung betraten Sie vor Hunderten von kleinen und grossen Aktionären die Bühne, Spieler und Trainer sahen, wie zielstrebig Sie den Rednerpult ansteuerten. Sie ergriffen das Wort und sagten: «Es geht nur noch um Macht.» Sie erhielten einen warmen Applaus, viele waren Ihnen dankbar für Ihren Mut. Wenige Wochen später war in St.Gallen nichts mehr so, wie es noch im Frühling war. Im Jahr seines 138. Geburtstages erlebte der Club einen aussergewöhnlich radikalen Umbruch. Das Engagement von Matthias Hüppi als Präsident war ein veritabler Coup. Sehr geehrte Frau Fuhrimann, vielleicht war es gerade Ihr Auftritt, der nach diesem denkwürdigen Abend im November den Stein ins Rollen gebracht hat. Dafür legen wir Ihnen symbolisch ein Abonnement für St.Gallens Spiele im Kybunpark unter den Christbaum. Es gilt ein Leben lang. (pl)

Sehr geehrter Toto Wolff

Toto Wolff. (Bild: Keystone)

Toto Wolff. (Bild: Keystone)


Ihr Rennstall Mercedes ist technisch derart überlegen, dass die WM auch im kommenden Jahr spannungsfrei wird. Deshalb schenke ich Ihnen Sebastian Vettel als zweiten Fahrer neben Weltmeister Lewis Hamilton. Vettel wohnt ja wie Sie im Thurgau. Er ist der einzige, der Hamilton die Stange halten kann. Und Vettel kommt sicher gerne. Denn mit Ferrari wird er auch 2018 chancenlos sein gegen die Übermacht von Mercedes. Die Formel-1-Anhänger wären unendlich dankbar, wenn die vierfachen Weltmeister Hamilton und Vettel im gleichen Auto gegeneinander fahren würden. Auch die neuen Formel-1-Bosse aus Amerika wären happy. Sie werden einwenden, Herr Wolff, zwei Superstars im gleichen Team sei ein Risiko. Vettel und Hamilton würden sich zu oft in die Quere kommen und gemeinsam neben der Piste landen. Das macht nichts. Unfälle gehören zum Automobilrennsport. Wenn Mercedes viele Nuller produziert, haben auch andere Rennställe wieder einmal die Chance, Weltmeister zu werden. (dg)

Die Sportredaktion schenkt beste Wünsche zu den Weihnachten. (Bild: Urs Bucher)

Die Sportredaktion schenkt beste Wünsche zu den Weihnachten. (Bild: Urs Bucher)

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