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Wer ist Nummer 1 im Thurgau?

FUSSBALL. An diesem Wochenende nimmt die 2. Liga interregional den Spielbetrieb auf. Kreuzlingen und Aufsteiger Frauenfeld sehen der neuen Saison zuversichtlich entgegen. Auf die Derbies darf man sich jetzt schon freuen.
Andi Ditaranto
Die Spieler des FC Kreuzlingen wollen auch in der kommenden Saison wieder jubeln. (Bilder: Mario Gaccioli)

Die Spieler des FC Kreuzlingen wollen auch in der kommenden Saison wieder jubeln. (Bilder: Mario Gaccioli)

Fussball. Die vergangene Saison 2010/11 endete in der 2. Liga interregional Gruppe 6 mit einem Aderlass aus Thurgauer Sicht. Wängi und Amriswil mussten absteigen, Letztere traf es gar am allerletzten Spieltag. Nur Kreuzlingen musste erwartungsgemäss nicht um den Ligaverbleib bangen, im Gegenteil, der FCK konnte sich in den oberen Tabellenrängen festsetzen, stets in Schlagdistanz zum ersten Platz, der für die Aufstiegsspiele berechtigt.

Zu den Hafenstädtern stösst in der neuen Spielzeit nun der FC Frauenfeld, der in der 2. Liga die Gruppe 2 richtiggehend dominierte und in Sachen Aufstieg nichts anbrennen liess. «Wir haben eine grandiose Rückrunde gespielt und wirklich guten Fussball gezeigt», sagt FCF-Coach Thomas Staub. «Alles hat gepasst, letztlich war es eine klare Sache.» Die Zahlen sprechen denn auch eine deutliche Sprache: Frauenfeld sicherte sich den Aufstieg mit 54 Punkten und einem Torverhältnis von 74:20, nur zwei Niederlagen musste man hinnehmen. Zum Vergleich: Der zweitplazierte FC Wil brachte es auf gerade mal 38 Zähler aus 22 Spielen und schoss 30 Tore weniger als der FCF.

Frauenfeld will sich etablieren

«Wir hoffen, dass wir den Schwung aus der Rückrunde mitnehmen können», erklärt Staub. «Unser erstes Ziel ist, nicht wieder abzusteigen und uns in der 2. Liga interregional zu etablieren. Dann schauen wir weiter und planen den nächsten Schritt.» Mit einem Augenzwinkern fügt er an: «Bei einem Wiederabstieg lacht die Ostschweiz über uns!» Doch so weit wollen es die Hauptstädter ja nicht kommen lassen. Schon in den Vorbereitungsspielen, in denen die Frauenfelder ihre Ungeschlagenheit wahrten, zeigten sie, dass sie bereit sind für die neue Herausforderung.

René Benz, Trainer des Ligakonkurrenten Kreuzlingen, traut dem Aufsteiger durchaus einiges zu, zumal die Mannschaft eingespielt und zusammengeblieben sei. In der Tat hat Frauenfeld keine Abgänge zu vermelden, dafür gibt es mit Dominik Signer, Igor Kojic (beide Wil), Marcio Vieira (Bazenheid) und Thomas Fässler (FCF Italica) vier Neuzuzüge. Alle haben früher übrigens schon bei Frauenfelds Nachwuchsabteilungen gespielt und sollen unter anderem den Ausfall der verletzten Manuel Cerrone und Heris Stefanachi, die laut Staub wohl die ganze Hinrunde fehlen werden, kompensieren.

Sechs Neue bei Kreuzlingen

Auch bei den Kreuzlingern ist das Gros der Mannschaft zusammengeblieben, eine Korrektur hat man laut Benz bereits in der Winterpause vorgenommen. Auf die neue Saison hin verzeichnet der FCK fünf Abgänge – Mischa Schoch und Flavio Vallini (beide zum FC Arbon), Djamel Boudhar (Studium USA) sowie Roger Züllig und Stojan Miljic (beide zu Amriswil). Auf der anderen Seite stehen beim FCK sechs Neue im Kader: Sahin Mahir (Junioren FC Wollmatingen), Demir Aydemir und Tom Wehrle (beide Singen), Abraham Kliebens (Wil), David Obrist (Uzwil) sowie der erst 16jährige Giuliano Protapapa (Thurgau Nachwuchs, Zürich U16).

Der FC Kreuzlingen hat die vergangene Saison auf Platz 3 beendet, 4 Punkte hinter dem Gruppenersten Balzers. Es wäre auch mehr dringelegen: «In der Vorrunde hatten wir eine schwache Phase mit nur einem Punkt aus vier Spielen», erklärt FCK-Coach Benz. Aber insgesamt sei man zufrieden mit der Saison und dem dritten Schlussrang. Ziel in der neuen Saison sei, wieder vorne mitzuspielen. Die Grenzstädter zählen nebst Linth und dem SV Schaffhausen zu den meistgenannten Favoriten. Doch Benz sieht die Gruppe 6 ausgeglichener als in der Vorsaison. Und wie stark Schaffhausen, Zweiter der letzten Saison, nach dem Wechsel von Topskorer Gianluca Frontini vom SV zum FC Schaffhausen ist, muss sich erst noch weisen.

Das erste Spiel und die Derbys

Kreuzlingen startet diesen Sonntag um 15 Uhr auswärts gegen Freienbach in die Meisterschaft, Frauenfeld bereits am Samstag um 16 Uhr zu Hause gegen Widnau. Beide Thurgauer Teams wollen am ersten Spieltag natürlich auch gleich die ersten Punkte einfahren. Und beide Trainer freuen sich bereits auch auf die Derbys. «Die sind immer speziell», sagt René Benz, und Thomas Staub meint: «eine herrliche Affiche mit sicher viel Publikum.»

Zum ersten direkten Aufeinandertreffen kommt es zum Abschluss der Hinrunde am 5. November, wenn Kreuzlingen die Frauenfelder empfängt; das zweite Derby findet entsprechend am letzten Spieltag statt – am 9. Juni 2012 ist der FCK zum Saisonfinale auf der Kleinen Allmend zu Gast. Sport sei auch Show und Unterhaltung, sagt Staub; da hat er, jedenfalls was die kommenden Derbys angeht, wohl recht.

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