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«Wenn Pilotinnen Hilfe brauchen, bin ich da»

Nachgefragt

An den Olympischen Spielen in Pyeongchang hat die Schweizer Bobpilotin Sabina Hafner mit einem neunten Rang im Zweierbob ihre Karriere beendet. Mitte März nimmt die Elektrotechnikerin ihre Arbeit wieder auf. Dem Bobsport wird sie jedoch weiterhin verbunden bleiben.

Sabina Hafner, zweimal reisten Sie enttäuscht von den Olympischen Spielen nach Hause. Wie war die Gefühlslage dieses Mal?

Enttäuscht war ich überhaupt nicht, eher traurig – im positiven Sinn. Im Vorfeld war bereits klar, dass meine Bobkarriere nach den Spielen fertig sein wird. Deshalb habe ich versucht, die letzten Fahrten nochmals zu geniessen und Abschied zu nehmen. Es war schön, dass ich das alles nochmals erleben durfte.

2011 gaben Sie bereits einmal den Rücktritt, dennoch kehrten Sie zurück. Ist es nun definitiv?

Bereits damals war ich hundert Prozent davon überzeugt, dass es nun fertig ist. Ich dachte nicht daran, dass ich irgendwann zurückkommen würde, denn ich bin kein Comeback-Kid. Dieses Mal ist es nicht anders.

Vor zwei Jahren kamen Sie zurück, weil es damals keine Bobfahrerinnen mehr gab. Sieht es nun anders aus?

Mit Jasmin Näf, Melanie Hasler und Eveline Rebsamen hat es gleich mehrere Athletinnen, die Bobfahrerinnen werden möchten. Auch Martina Fontanive will weiterfahren. Deshalb bin ich ­zuversichtlich, auch wenn viele Steine im Weg stehen. Der Grundstein ist zumindest gelegt. Und wenn sie Hilfe brauchen, bin ich für sie da.

Also bleiben Sie dem Bobsport erhalten?

Auf jeden Fall. Ich will mich in der Nachwuchsförderung engagieren, den Verband und den Bobclub Frauenfeld unterstützen. Bereits jetzt bin ich im Vorstand des Vereins. Zudem habe ich mein Arbeitspensum als Elektrotechnikerin auf achtzig Prozent festgelegt. So kann ich im Winter auch einmal an einem Rennen dabei sein.

Können Sie sich auch vorstellen, wieder einmal eine Eisbahn hinunterzurasen?

Als Profi ganz sicher nicht. Aber einzelne Fahrten werde ich sicher machen. So starte ich am nächsten Sonntag zur Schweizer Meisterschaft im Monobob. Doch es ist etwas anderes, wenn man nicht voll trainiert ist. Man hat nicht die gleiche Kontrolle über das Gerät, nicht das gleiche Gespür. Es ist auch schön, aber doch ganz anders. (rba)

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