Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

«Wenn Druck, dann selbstgemacht»

Nach einer halbjährigen Pause findet ab heute wieder eine Ausstellung in der Frauenfelder Kunsthalle statt, die sich nun «Esperanto» nennt. Kurator Hannes Csögl über die Werke von Künstler Urs Hoch, den Umzug und die nächsten Schritte.
Urs Hoch (Bild: pd)

Urs Hoch (Bild: pd)

Herr Csögl, was erwartet die Besucher ab heute im «Esperanto», wenn Künstler Urs Hoch seine Werke zeigt?

Hannes Csögl: Es ist ein Erlebnisraum zu erwarten. Es werden Werke ab 1973 bis heute zur Schau gestellt. Urs Hoch zeigt Zeichnungen und Skulpturen aus Libyen, Beirut und Indien, aus Sri Lanka, Nepal und der Schweiz sowie aus vielen weiteren Ecken der Erde.

Nach einer rund halbjährigen Pause findet nun erstmals wieder eine Ausstellung statt. Werden ab jetzt wieder des öfteren Künstler ihre Werke ausstellen?

Csögl: Bis jetzt sind noch keine weiteren Ausstellungen geplant. Alles ist noch offen, weil wir die Galerie neu gestalten und erweitern werden. Wir wollen ohne Druck von aussen arbeiten, wenn es sein muss, selber Druck aufsetzen. Aber wir rechnen in Zukunft alle drei Monate mit zweimonatigen Ausstellungen, also mit sechs bis sieben Ausstellungen pro Jahr.

Weshalb hat die Kunsthalle Frauenfeld ihren Standort an der Grabenstrasse gewechselt, und warum nennt sie sich nun «Esperanto»?

Csögl: Die Ursache für den Umzug sind Kommunikationsprobleme mit der Agentur Hé. Der Name «Esperanto» bedeutet für mich Kommunikation. Das Wort wurde aus dem spanischen «Esperanza» abgeleitet und heisst Hoffnung.

Künftig werden Sie die Galerie gemeinsam mit Urs Hoch führen. Wie haben Sie die Galerie früher betrieben?

Csögl: Ich habe zwei Jahre lang mit Jürg Attinger und Rolf Walter aus Kaltenbach die Kunsthalle gegründet und betrieben, dann ein Jahr lang mehr oder weniger alleine. Urs Hoch als ehemaligen Dozenten an der Kunsthochschule Zürich kenne ich seit Ende 1994 als herausragende Gestalterpersönlichkeit, der alles, was er anfasste, zu Kunst verwandelte. Urs Hoch ist auf mich zugekommen, weil er meine «Agenturproblematik» erkannt hatte. Und hat mir angeboten, diese Galerie mit ihm zusammen zu betreiben.

Gerüchten zufolge weilte der Künstler Urs Hoch vor kurzem noch in Österreich. Wird er dennoch pünktlich zur heutigen Vernissage wieder in Frauenfeld sein?

Csögl: Ich kenne genug Österreicher, welche Wert auf Pünktlichkeit legen. Urs Hoch wird mit grösster Wahrscheinlichkeit mit österreichischer Pünktlichkeit infiziert, zumindest halbpünktlich als halber Österreicher, an der Vernissage erscheinen.

Interview: Stephanie Martina

Urs Hoch: Zeichnungen. Retrospektive. Vernissage: Fr, 18.5., 17 Uhr, Esperanto Kunsthalle, Frauenfeld; Mi–Fr 17–19, Sa/So 14–17 Uhr; Finissage: So, 22.7., 17 Uhr. www.facebook.com/ esperantokunsthalle

Hannes Csögl Kurator der Kunsthalle «Esperanto» (Bild: Quelle)

Hannes Csögl Kurator der Kunsthalle «Esperanto» (Bild: Quelle)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.