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St.Otmar ist Dritter trotz vielen Verletzten: Weniger ist besser

St.Otmar ist am Samstag um 17.30 Uhr in der NLA gegen Basel Favorit.
Ives Bruggmann
Der 36-jährige Rares Jurca (in Gelb) ist derzeit in blendender Verfassung.Bild: Ralph Ribi

Der 36-jährige Rares Jurca (in Gelb) ist derzeit in blendender Verfassung.Bild: Ralph Ribi

Sieben Siege aus neun Partien, zuletzt deren fünf in Folge, dazu eine perfekte Heimbilanz: St.Otmar ist derzeit ein Spitzenteam. Nur die Verletztenliste trübt das positive Fazit des Tabellendritten nach dem ersten Drittel der NLA-Hauptrunde. Zuerst fiel der sichere Penaltyschütze Severin Kaiser aus, später auch dessen Ersatz Elias Müller. Benjamin Geisser musste nach seinem Kreuzbandriss sogar für die ganze Saison Forfait erklären. Zuletzt traf es den formstarken Rückraum-Shooter Dominik Jurilj, der wohl bis Ende Januar ausfällt.

Auch wenn immer weniger Spieler zur Verfügung stehen, die Siegesserie der St.Galler Handballer dauert weiter an. Es scheint so, als ob St.Otmar mit der geringen Anzahl an Akteuren ganz gut zurechtkommt. «Wir ziehen unseren Spielplan genau gleich durch», sagt Trainer und Rückraumspieler Bo Spellerberg. «Wir können die Situation ohnehin nicht ändern.» Natürlich fehle ohne Jurilj der Wurf aus der Distanz. Und die 7:6-Situationen seien nicht so effektiv, wenn Geisser nicht dabei sei. Mit Kaiser falle zudem ein effizienter Torschütze aus. «Nun müssen halt alle anderen ein bisschen mehr spielen», so Spellerberg.

Jurca und Pendic weiter für St.Otmar

Das funktionierte in den vergangenen Partien ausgezeichnet. In der Offensive gestalten die routinierten St.Galler um Regisseur Andrija Pendic das Spiel immer mehr nach dem Geschmack des dänischen Trainers. Und der einzige Neuzugang Rares Jurca adaptierte seine Spielweise bereits bestens nach den Vorstellungen Spellerbergs. Er sagt:

«Mit seinem hohen Handball-IQ war das kein Problem für ihn.»

Die Routine des Rumänen sei in dieser Phase sehr wertvoll für die dezimierte Mannschaft.

Deswegen ist der Verbleib Jurcas für ein weiteres Jahr – St.Otmar und der Linkshänder verzichten auf die Ausstiegsklausel – eine gute Nachricht. Der 32-jährige Spielgestalter Pendic verlängerte derweil für zwei weitere Jahre in St.Gallen.

Spellerberg will mehr

Mit der Entwicklung der Equipe ist der Trainer zufrieden. «Wir sind vor einem Jahr bei Null gestartet», sagt Spellerberg. Mittlerweile verstehe jeder, was seine Ideen seien. Aber dem Dänen ist das nicht genug. «Wir befinden uns in einer guten Periode. Aber ich will noch einen Schritt weiter gehen.» Damit spricht er die beiden einzigen Dämpfer der bisherigen Spielzeit an: die Auswärtsniederlagen gegen Kadetten Schaffhausen und Pfadi Winterthur. Gegen die beiden vor St.Otmar klassierten Teams will Spellerberg in den nächsten Partien eine bessere Figur abgeben – und gewinnen.

Zuerst steht heute aber der Match gegen den RTV Basel auf dem Programm. St.Otmar ist gegen den sieglosen Tabellenletzten deutlicher Favorit. «Wir wollen von Beginn an dominant auftreten. Das Momentum spricht für uns», sagt der Spielertrainer. Es wäre der sechste Sieg in Serie für die St.Galler Handballer.

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