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Wenig Aderlass an Tag drei

Auch wenn es gestern weitere Überraschungen gab: Die drei meistgenannten Favoriten auf den Turniersieg sind in Basel weiterhin dabei.
Ralf Streule/Basel

Die grosse Frage geht noch immer um in Basel: Was sind die Swiss Indoors wert ohne Roger Federer? Und ohne Rafael Nadal, der vor einem Jahr Federers Finalgegner war? Langjährige Beobachter sind sich zumindest einer Sache sicher: Der Dienstagabend, an dem in den vergangenen Jahren stets Federers Rückkehr in die Heimat gefeiert wurde, war in diesem Jahr vergleichsweise flau, was die Stimmung in der Halle angeht. Die Emotionen kochten nie hoch, als Stan Wawrinka mit Mühe gegen den Basler Marco Chiudinelli gewann. Dass sich der Romand in die zweite Wochenhälfte gerettet hat und heute auf Donald Young (ATP 82) trifft, dürfte aber die Turnierleitung dennoch freuen. Der Schweizer Hoffnungsträger verbleibt im Turnier und hat gute Chancen auf ein Weiterkommen – für die Grundstimmung an den Swiss Indoors trotz allem sehr entscheidend.

Inzwischen musste sich das OK dafür schon von anderen Top-Spielern verabschieden. Milos Raonic (ATP 4) aus Kanada erwischte es am Dienstag gegen den Litauer Ricardas Berankis (ATP 91). Den Bulgaren Grigor Dimitrov (ATP 18) gegen den Luxemburger Gilles Muller (ATP 37). Und gestern war mit dem Franzosen Richard Gasquet (ATP 16) ein weiterer Top-20-Spieler an der Reihe. Er musste gegen den Argentinier Guido Pella (ATP 59) nach einem verlorenen Satz angeschlagen aufgeben. Ebenso nicht auf der Rechnung hatte man das frühe Aus der 18jährigen US-Hoffnung Taylor Fritz (ATP 73). Der jüngste Top-100-Spieler auf der Tour unterlag gestern dem um ein Jahr älteren Deutschen Mischa Zverev (ATP 72). Aus sportlicher Sicht hochstehend bleiben die Swiss Indoors dennoch: Mit Kei Nishikori, der gegen den Italiener Paolo Lorenzi wenig Mühe hatte, sowie mit Juan Martin Del Potro verbleiben nebst Wawrinka die drei meistgenannten Favoriten auf den Turniersieg im Rennen.

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