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Wengen wartet im Slalom seit 1999 auf einen Schweizer Podestplatz

Seit 20 Jahren warten die Schweizer Slalomfahrer auf einen Podestplatz in Wengen, der letzte Sieg ist gar 32 Jahre her. Können Daniel Yule, Loïc Meillard und Co. dies am Sonntag ändern?
Martin Probst, Wengen
In Madonna di Campiglio gewann Daniel Yule (Mitte) als erster Schweizer seit 2007 einen Weltcup-Slalom. Die beiden Österreicher Marco Schwarz (links) und Michael Matt belegten die Ränge zwei und drei. (Bild Andrea Solero/EPA (Madonna di Campiglio, 22. Dezember 2018))

In Madonna di Campiglio gewann Daniel Yule (Mitte) als erster Schweizer seit 2007 einen Weltcup-Slalom. Die beiden Österreicher Marco Schwarz (links) und Michael Matt belegten die Ränge zwei und drei. (Bild Andrea Solero/EPA (Madonna di Campiglio, 22. Dezember 2018))

Der einzige, der Marcel Hirscher in dieser Slalom-Saison bezwingen konnte, ist Schweizer. Viermal siegte der Österreicher, nur in Madonna di Campiglio kurz vor Weihnachten war Daniel Yule besser. Es war der erste Slalomsieg eines Schweizers seit November 2007 und Marc Gini.

«Hier fährt man an Misthaufen und Bauernhöfen vorbei.»

In Wengen wartet das Publikum im Slalom sogar seit 1987 und Joël Gaspoz auf einen Heimsieg. Und selbst der letzte Schweizer Podestplatz ist schon 20 Jahre her: 1999 wurde Michael von Grünigen Zweiter. Ändert sich das am Sonntag (SRF zwei, 10.00/13.00)? Neben Yule schaffte es in dieser Saison auch Loïc Meillard schon auf das Podest. Ramon Zenhäusern war mit einem vierten und fünften Rang zweimal nahe dran. Für ihn «gibt es keinen schöneren Slalomhang als in Wengen. Das ist keine künstlich in den Wald geschlagene Piste. Hier fährt man an Misthaufen und Bauernhöfen vorbei.»

Ein Vorbeikommen an Marcel Hirscher scheint indes schwierig. Zwar konnte der siebenfache Gesamtweltcupsieger im vergangenen Jahr zum ersten Mal überhaupt in Wengen gewinnen. Doch der 29-Jährige ist in einer derart beneidenswerten Form, dass er sich wohl nur selbst schlagen kann. Trotzdem: Die Schweizer wollen, dass zumindest die 20-jährige Podestflaute ein Ende findet. Yule, Meillard und Zenhäusern ist es zuzutrauen, in die Fussstapfen von Michael von Grünigen zu treten.

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