Wende nach der Pause

In der 2. Liga gelingt dem FC Tägerwilen mit dem 3:1 über Leader Abtwil-Engelburg ein Befreiungsschlag.

Oliver Grimm
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fussball. Die Partie begann munter. Beide Mannschaften wollten das Spieldiktat schnell an sich reissen. Insgesamt wirkten die St. Galler aber sicherer im Aufbauspiel und waren mehr in Ballbesitz – ohne dabei allerdings gefährlich zu werden. Die wenigen wirklich guten Möglichkeiten wurden vor beiden Toren ausgelassen. Ein 0:0 wäre ein korrektes Pausenverdikt gewesen. Doch kurz vor dem Halbzeitpfiff foulte Benz am Ende einer Fehlerkette den St. Galler Osterwalder im Strafraum unglücklich; Haid traf vom Penaltypunkt aus zum 0:1.

Die grosse Wende

Nach einer energischen Pausenansprache von Trainer Zbinden ging der FCT entschlossener in die zweite Halbzeit. Und schon nach fünf Minuten verwertete Bruic eine klasse Vorarbeit von Captain Benz zum 1:1. Das Spiel war damit neu lanciert, und das Heimteam gewann an Überhand. Der Tabellenführer wurde nervös. Das Momentum war nun auf Seite der Einheimischen.

Nach einer strittigen Situation provozierte Kasalar einen Elfmeter, den er gleich selbst zum 2:1 verwertete (67.). Tägerwilen spielte sich jetzt in einen Rausch.

Entscheidender Wechsel

Neben der klaren Leistungssteigerung aller Tägerwiler darf Trainer Zbinden ein goldenes Händchen attestiert werden: Joker Padula verlängerte mit dem Scheitel in den Lauf vom ebenfalls eingewechselten Kisters, der via Beinschuss das 3:1 realisierte.

Kurz danach rettete Mirseloski den Zweitore-Vorsprung mit einer tollen Abwehr, und die Thurgauer brachten den verdienten Sieg über die Runden.

Der FC Abtwil-Engelburg enttäuschte für einen Tabellenführer und sieht sich in der 2.-Liga-Gruppe 2 in einer grösseren Spitzengruppe aufgehoben, zu der auch Tägerwilen gehört.

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