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Weltcup-Start nicht gefährdet

Weltcup-Gesamtsieger Daniel Hubmann plagt sich mit einer Fussverletzung. Nach einem Leistungstest wird der Thurgauer seinen Terminplan überarbeiten. Pausen und Trainingsreduktion sind vor der Heim-WM denkbar.
Urs Huwyler
Weltmeister Daniel Hubmann zeigt, wo der Schuh drückt. (Bild: Urs Huwyler)

Weltmeister Daniel Hubmann zeigt, wo der Schuh drückt. (Bild: Urs Huwyler)

ORIENTIERUNGSLAUF. Am 23. und 24. Juni wird die OL-Elite in Appenzell und St. Gallen gastieren. Die Weltcuprennen sollen zum Heimspiel für den Thurgauer Gesamtweltcup-Sieger Daniel Hubmann werden. Doch derzeit bereitet dem dreifachen Weltmeister eine Fussverletzung mehr Sorgen als die Stärke der Konkurrenz. «Die Probleme sind ähnlich wie 2010, als mir jener Teil des linken Fersenknochens abgesägt wurde, der auf die Achillessehne drückte und Schmerzen verursachte», erklärt Hubmann.

Keine Operation

Nun erlebt er ein Déjà-vu am rechten Fuss. «Die Parallelen sind deutlich. Weil ich den Verlauf und die Folgen kenne, bin ich etwas beunruhigt», sagt Hubmann. «Dieses Jahr findet die WM in Lausanne statt und soll zu einem Karrierenhöhepunkt werden. Ein operativer Eingriff steht deshalb nicht zur Diskussion. Sonst wäre die Saison zu Ende.» 2010 wurde der kompletteste OL-Läufer trotz des Verletzungs-Handicaps Europameister und entschied den Gesamtweltcup für sich. «Ich muss mich mit der Situation abfinden. Eine andere Variante gibt es nach einem MRI aus Sicht der Ärzte nicht.» Bis Sonntag trainierte Hubmann im französischen Jura. Jetzt wird er jeweils kurzfristig entscheiden, welche Wettkämpfe er bestreiten will. «Es gibt Fixpunkte, die nach heutigem Stand unangetastet bleiben. Die EM Mitte Mai als Titelverteidiger und die heimischen Weltcups in der Ostschweiz gehören dazu. Notfalls werde ich das Training reduzieren.» Noch ein Gedanke schiesst dem sprintenden Kartenleser durch den Kopf. «Würde ich in den kommenden Wochen vor allem über die Schmerzen sprechen und trotzdem eine Medaille gewinnen, wäre dies keine Werbung für unseren Sport.» Zuletzt gewann Hubmann den nationalen Nacht-OL-Titel in Wil.

Mit dem Bruder zur WM?

Inzwischen treten die Familie Hubmann vermehrt im Doppelpack auf, nachdem sich der 23jährige und damit sechs Jahre jüngere Bruder Martin der Spitze nähert. Am Weltcupfinal klassierte sich der vierfache Junioren-WM-Medaillengewinner auf Platz sechs. Bis zum Weltcup-Start in Appenzell und St. Gallen stehen für den Bauingenieur-Studenten wie für sein familiäres Vorbild die Mitteldistanz-SM vom kommenden Samstag und die EM auf dem Programm, zwei Tage später beginnen die WM-Testläufe. Die Brüder träumen von einem gemeinsamen Auftritt an der Heim-WM in Lausanne.

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