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WELTCUP: Siege ohne Ende

Mikaela Shiffrin legt beim Nachtslalom in Flachau erst im zweiten Lauf den Turbo ein. Das reichte zu einem weiteren überlegenen Sieg. Die Amerikanerin scheint im Moment nahezu unbesiegbar.
Jung und schnell: Mikaela Shiffrin deklassiert die Konkurrenz auch im Slalom von Flachau. (Bild: Giovanni Auletta/AP)

Jung und schnell: Mikaela Shiffrin deklassiert die Konkurrenz auch im Slalom von Flachau. (Bild: Giovanni Auletta/AP)

Erstmals im sechsten Slalom des Winters führte Mikaela Shiffrin das Klassement nach halbem Pensum nicht an. Zuletzt hatte die Amerikanerin ihre Konkurrenz im ersten Lauf dreimal in ­Serie um deutlich mehr als eine Sekunde distanziert, doch in ­Flachau lag sie bei Halbzeit 37 Hundertstel hinter der führenden Österreicherin Bernadette Schild zurück. Am Ende aber war es wie fast immer: Mikaela Shiffrin liess sich als Siegerin feiern, zum 41. Mal in ihrer Karriere und zum bereits 10. Mal in dieser Saison. «Im ersten Lauf habe ich das Timing nicht gefunden und bin zu sauber gefahren. Danach aber konnte ich vor allem im Kopf ­umschalten», befand die Seriensiegerin hinterher.

Einzig die Österreicherin Annemarie Moser-Pröll hat vor dem 23. Geburtstag so viele Siege errungen wie nun Mikaela Shiffrin, exakt 41 an der Zahl. Die Amerikanerin wird indes erst am 13. März 23 Jahre alt. Bis dahin dürfte sie ihr Erfolgskonto aufgestockt haben. Im Slalom steht Shiffrin bei nunmehr 30 Siegen. Den Rekord von Marlies Schild mit 35 Erfolgen kann sie indes erst im nächsten Jahr knacken. Es stehen nur noch vier Slaloms im Programm.

Holdener und Meillard mit einem Nuller

Einen runden Triumph bescherte Shiffrin zudem ihrem Verband. Sie sorgte für den 200. Sieg einer Amerikanerin. Nur Österreich (372) und die Schweiz (301) waren bisher erfolgreicher. Tröstlich für die Konkurrenz: Am Wochenende wird Mikaela Shiffrin nicht gewinnen. Die Speedrennen in Bad Kleinkirchheim lässt sie aus, sie gönnt sich eine Pause, nachdem in den vergangenen knapp zwei Wochen inklusive des City Event alleine fünf Slaloms stattgefunden haben.

Wendy Holdener, die in vier der fünf bisherigen Slaloms auf dem Podium vertreten war, schied zum zweiten Mal in diesem Winter aus. Die Schwyzerin lag bei der ersten Zwischenzeit nur vier Hundertstel hinter Schild, dann aber fädelte sie ein. Und auch Mélanie Meillard, Fünfte bei Halbzeit, kam im zweiten Anlauf nicht ins Ziel. Schon nach wenigen Toren kam das Aus.

Beste Schweizerin nur auf dem elften Rang

Beste Schweizerin war so Denise Feierabend, die nach dem ersten Durchgang nur 20. war, im zweiten Lauf aber eine markante Steigerung folgen liess. Die Engelbergerin, die sich in der aktuellen ­Saison schon zweimal unter den ersten zehn klassierte, verbesserte sich auf Platz elf.

Den umgekehrten Weg ging Michelle Gisin, die im zweiten Durchgang praktisch zum Stillstand kam und vom 10. auf den 21. Schlussrang zurückfiel. Gut hielten sich zwei der Schweizer Nachwuchsfahrerinnen, die Nidwaldnerin Carole Bissig und die Urnerin Aline Danioth, die sich mit den hohen Nummern 55 und 47 für den zweiten Lauf qualifizierten, beide erst zum zweiten Mal überhaupt. (sda)

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