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WELTCUP: Lara Gut gewinnt Super-G in Cortina d'Ampezzo

Triumph für Lara Gut: Die Tessinerin gewinnt den Super-G von Cortina D'Ampezzo. Sie verweist die Italienerin Johanna Schnarf auf Platz 2.
Lara Gut nach ihrer Siegesfahrt. (Bild: ALESSANDRO TROVATI (AP))

Lara Gut nach ihrer Siegesfahrt. (Bild: ALESSANDRO TROVATI (AP))

Rechtzeitig vor Beginn der Olympischen Spiele in Südkorea (9. bis 25. Februar) scheint Lara Gut wieder zu ihrer Topform zurückzufinden. Ihr 24. Weltcupsieg, der zwölfte im Super-G, war gleichbedeutend mit dem ersten in dieser Saison.

Letztmals hatte die Gesamtweltcupsiegerin von 2016 genau vor einem Jahr ebenfalls in Cortina gewonnen. Doch am Tag nach ihrem Abfahrtstriumph stürzte Gut im Super-G und zog sie sich schmerzhafte Prellungen zu. Danach benötigte sie jeden Tag zur Erholung, um bis zur Heim-WM wieder fit zu werden. In St. Moritz gewann sie zum WM-Auftakt als grosse Favoritin Bronze im Super-G, doch drei Tage später erlitt sie beim Einfahren für den Kombinationsslalom einen Kreuzbandriss im linken Knie - die Saison war damit zu Ende.

Führung in der Super-G-Wertung

Ende Oktober in Sölden kehrte Gut überraschend früh in den Rennbetrieb zurück. Anfang Dezember stand sie als Zweite im Super-G in Lake Louise erstmals wieder auf dem Podest. Ebenfalls den 2. Platz belegte sie vor zehn Tagen beim Super-G in Bad Kleinkirchheim.

Dank dem Sieg in Cortina übernahm die 26-jährige in der Super-G-Wertung von Tina Weirather. Die Liechtensteinerin belegte am Sonntag nur den 5. Platz und liegt bei zwei noch ausstehenden Rennen um 18 Punkte hinter Gut zurück (321:339). "Ich wusste, dass der Sieg immer näher kam", so Gut nach ihrem Sieg. "Schön, hat es nun geklappt. Es tut gut, wieder zuoberst zu stehen und das rote Leadertrikot tragen zu dürfen."

Lara Gut ging in Cortina mit der Startnummer 7 ins Rennen. Nach auch taktisch starker Fahrt konnte sie die Führung mit 0,14 Sekunden Vorsprung vor Johanna Schnarf übernehmen. Die Italienerin war bei der letzten Zwischenzeit noch um elf Hundertstel vor der Schweizerin gelegen. Dritte wurde die Österreicherin Nicole Schmidhofer (0,27 Sekunden zurück).

Vier weitere Schweizerinnen in Top 15

Mit Michelle Gisin (10.), Corinne Suter (11.), Joana Hählen (12.) und Priska Nufer (13.), die alle rund eine Sekunde auf ihre Teamkollegin einbüssten, schafften es vier weitere Schweizer Speedfahrerinnen in die Top 15.

Jasmine Flury schied aus. Die Bündnerin hatte im Dezember beim Super-G in St. Moritz für den zuvor einzigen Saisonsieg der Swiss-Ski-Frauen gesorgt. (sda)

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