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WELTCUP: Hirscher ist kein Konkurrent gewachsen

Marcel Hirscher ist ein weiteres Mal nicht zu schlagen. Der Österreicher erringt beim Riesenslalom in Garmisch seinen zehnten Saisonsieg. Loïc Meillard wird als bester Schweizer Zehnter.

Schon nach dem ersten Lauf hatte Marcel Hirscher deutlich geführt. Am Ende gewann er mit 1,57 Sekunden Vorsprung auf seinen Teamkollegen Manuel Feller, der zwar 2017 in St. Moritz WM-Zweiter im Slalom geworden, im Weltcup aber erstmals auf dem Podium vertreten war. Dritter wurde Ted Ligety, der es erstmals seit mehr als zwei Jahren wieder in die Top Drei schaffte. Der ­US-Amerikaner, der Hirscher in der Vergangenheit bei wichtigen ­Gelegenheiten oft geschlagen hatte, war wegen Verletzungen lange nicht mehr richtig konkurrenz­fähig gewesen. Doch an Hirscher kommt derzeit auch er – wie das ganze Fahrerfeld – nicht heran.

Kristallkugel im Riesenslalom auf sicher

Der Österreicher steht auch schon wieder vorzeitig als Gewinner der Kristallkugel für den Riesenslalom-Weltcup fest. Die kleine Kugel geht zum fünften Mal an ihn. Henrik Kristoffersen, in diesem Winter ewiger Zweiter, hatte seine Chancen schon im ersten Lauf eingebüsst. Immerhin verbesserte er sich noch vom neunten in den vierten Schlussrang.

Loïc Meillard schaffte es als bester Schweizer auf Platz zehn, womit er sich zum vierten Mal in einem Riesenslalom in den Top Zehn klassierte. Das war aber dennoch eine leise Enttäuschung, weil nach dem ersten Lauf bedeutend mehr drin gelegen wäre. Bei Halbzeit hatte der Romand nur sieben Hundertstel hinter dem Drittplatzierten gelegen. Justin Murisier, in der aktuellen Saison schon Vierter und Fünfter, konnte in Garmisch nicht brillieren. Nur 37 Hundertstel war Murisier im ersten Lauf langsamer gewesen als Team­kollege Meillard, womit eine weitere Spitzenplatzierung durchaus möglich schien. Doch der Walliser fiel im zweiten Durchgang ­zurück und wurde 13. (sda)

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