Weiterer Protest geplant

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American Football Die Green Bay Packers aus der Football-Profiliga NFL suchen den Schulterschluss mit ihren Anhängern und haben zum gemeinsamen Protest gegen Rassendiskriminierung in den USA aufgefordert. Im Heimspiel von heute gegen die Chicago Bears wollen sich Profis, Trainer und die übrigen Mitarbeiter der Packers beim Abspielen der Nationalhymne Arm in Arm aufstellen. Nicht nur die Zuschauer im Stadion sollen mitmachen. «Hakt eure Arme ineinander, egal, mit wem ihr zusammen seid. Fremde, Freunde, wo auch immer», hiess es in einer Mitteilung der Spieler. «Es geht um so viel mehr als die Tatsache, dass ein paar Footballer die Arme ineinanderhaken.»

In der NFL wird schon seit längerer Zeit gegen Rassendiskriminierung und Polizeigewalt protestiert. Nach den verbalen Angriffen von US-Präsident Donald Trump, der unter anderem von den Clubchefs gefordert hatte, die Protestler aus dem Team zu werfen, nahmen die Aktionen zu. Im Spiel zwischen den Arizona Cardinals und den Dallas Cowboys erntete die protestierende Mannschaft der Dallas Cowboys allerdings laute Buhrufe. (sid)