NHL

Ducks müssen Nashville Break zugestehen

In der NHL ist Anaheim mit einer Heimniederlage in die Playoffs gestartet. Die Ducks unterlagen den Nashville Predators bei der ersten Begegnung mit 1:4.

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Niederlage für Sbisa mit den Ducks

Niederlage für Sbisa mit den Ducks

Keystone

Der Zuger Verteidiger Luca Sbisa verliess das Eis nach knapp 18 Minuten Einsatzzeit mit einer Minus-1-Bilanz, der Appenzeller Torhüter Jonas Hiller figurierte nicht auf dem Matchblatt. Die Ducks setzen momentan auf der Goalie-Position auf das Duo Dan Ellis/Ray Emery. Der zuletzt gesundheitlich angeschlagene Hiller ist überzählig.

Mann des Spiels war Gäste-Stürmer Mike Fisher. Der 30-jährige Kanadier, der während der Lockout-Saison im EV Zug engagiert gewesen war, erzielte für die Predators kurz vor und kurz nach der zweiten Pause die Tore zum 3:0 und 4:0. Nach diesem Doppelschlag kam es unter Anaheims Goalies zu einer Rochade; Ellis machte Platz für Emery. Die Hypothek wog aber zu schwer für die Ducks. Der Powerplay-Treffer des finnischen Altmeisters Teemu Selänne in der 52. Minute war in der Endabrechnung nur noch von statistischem Wert.

Anaheim war in der Nacht auf Donnerstag das einzige Team, das von seinem Heimrecht nicht profitieren konnte. Pittsburgh kam ohne seinen immer noch unter den Folgen einer Gehirnerschütterung leidenden Superstar Sidney Crosby zu einem 3:0-Heimerfolg gegen Tampa Bay Lightning. Marc-André Fleury im Tor der Penguins verbuchte seinen dritten Shutout der Saison.

Washington, die Nummer 1 der Eastern Conference, musste im ersten Duell mit den New York Rangers in die Verlängerung. In der Overtime stellte der Russe Alexander Semin mit seinem Treffer den 2:1-Sieg der Capitals sicher.

Vancouver, der Leader im Westen, bezwang den Stanley-Cup-Titelverteidiger Chicago Blackhawks mit 2:0.