Weitere unnötige Thurgauer Niederlage

Der HC Thurgau verliert auch sein fünftes Auswärtsspiel. Nach einem 3:3 nach 65 Minuten unterliegt der Tabellenletzte dem EHC Basel im Penaltyschiessen.

Thomas Ammann, Basel
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Gedränge vor dem Basler Tor. (Bild: André Twerenbold)

Gedränge vor dem Basler Tor. (Bild: André Twerenbold)

Am Schluss blieben einmal mehr Frust und die Erkenntnis, eine gute Leistung gezeigt zu haben. Trotzdem reichte es auch beim Auswärtsspiel in der Basler St.-Jakob-Arena nicht zum Sieg. Immerhin einen Punkt durften sie mit in die Ostschweiz nehmen.

Dabei gab es für den HC Thurgau schon vor der Partie erfreuliche Neuigkeiten. Kyle Greentree, zweitbester Scorer des EHC Basel, fiel verletzt aus. Zudem verpflichteten die Thurgauer Jorden Gähler von den Kloten Flyers mit einer B-Lizenz. Und just dieser Gähler war es auch, der die Gäste mit der ersten nennenswerten Chance in der 12. Minute in Führung schoss.

3:1 als Weckruf
Doch wie so oft hielt die Thurgauer Führung nicht lange. Eric Arnold im Powerplay und Pascal Wittwer drehten die Partie bis zur ersten Drittelspause zugunsten der Basler. Thurgau wirkte in dieser Phase passiv, lief dem Gegner nur hinterher. So auch in der 26. Minute, als die Gäste zum wiederholten Mal in Unterzahl agieren mussten. Alain Bahar stand Spalier, anstatt seinen Gegenspieler Matthias Rossi zu stören. Dieser liess sich nicht zweimal bitten und schoss platziert zur 3:1-Führung ein.

Doch dieser Gegentreffer weckte die Thurgauer. Sie kamen in der Folge zu mehreren guten Chancen und schlugen in der 32. Minute eiskalt zu. Zuerst lenkte Gian-Andrea Thöny einen Schuss von Thomas Büsser ins Tor ab. Und nur 15 Sekunden später glich Andreas Küng die Partie aus.

In den verbleibenden knapp 33 Minuten bis zum Penaltyschiessen hatten beide Teams Chancen, die Partie für sich zu entscheiden. Die beste vergab der Thurgauer Topscorer Derek Damon 15 Sekunden vor Ende des dritten Drittels. So musste das Penaltyschiessen entscheiden, in dem Fabio Haller zweimal Backhand bezwungen wurde. Für den HC Thurgau traf nur Thomas Nüssli.

Thurgau weiter Letzter
Eine Mischung aus Ineffizienz, Passivität und Undiszipliniertheit verhinderte einen Sieg für die Gäste. Denn der EHC Basel, der derzeit nur ein Schatten seiner selbst ist und verunsichert wirkt, wäre zu schlagen gewesen. So aber verbleibt der HC Thurgau am Tabellenende und muss aufpassen, nicht den Anschluss an die Playoffränge zu verlieren. Vier Punkte fehlen derzeit auf Rang acht.

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