Weinfelder Ringer starten in die Saison

Ringen Am Samstag beginnt die Mannschaftsmeisterschaft der Ringer. Das Weinfelder Team tritt wie bereits in den vergangenen Jahren in der zweithöchsten Liga an, der Challenge League. Die Qualifikationsgegner in der Ostgruppe sind die Mannschaften aus Oberriet-Grabs, Brunnen und Ufhusen.

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Ringen Am Samstag beginnt die Mannschaftsmeisterschaft der Ringer. Das Weinfelder Team tritt wie bereits in den vergangenen Jahren in der zweithöchsten Liga an, der Challenge League. Die Qualifikationsgegner in der Ostgruppe sind die Mannschaften aus Oberriet-Grabs, Brunnen und Ufhusen. Am Samstag ab 20 Uhr ist das Team aus Brunnen zu Gast in der Thomas-Bornhauser-Halle in Weinfelden.

Es ist vorauszusehen, dass nach dem Beinaheabstieg keine einfache Saison auf das junge Team zukommt. Doch haben die Thurgauer gleich zwei Asse im Ärmel. Und die tragen den Namen Wild. Die Gebrüder Thomas und Urs stehen für ihre Mannschaft nicht nur auf der Matte, sondern amten auch als Trainer. Thomas, mit 32 Jahren der ältere der beiden, als Cheftrainer mit Schwerpunkt Greco, und der 30jährige Urs als Freistil-Trainer. Beide konnten in ihrer Ringerlaufbahn viel Erfahrung im In- und Ausland sammeln. Im Training ergänzen sich die beiden, ohne dass es vieler Worte bedarf. Ein kurzer Blick und der jeweils andere weiss, was zu tun ist. Sei es eine Konditionseinheit, Technik- oder Kampftraining. Beide sind sich auch einig, wenn es um die aktuelle Vorbereitung geht. Der Fokus liegt in der Vorbereitung auf der Fitness. «In den vergangenen Jahren ist es oft so gewesen, dass der Saisonbeginn harzig verlief. Die Jungs waren körperlich einfach noch nicht bereit», so die Ausführungen von Urs. «In diesem Jahr ist es umso wichtiger, von Anfang an die Leistungen abrufen zu können, da die Ostgruppe nochmals deutlich stärker einzuschätzen ist», ergänzt Thomas. Die beiden bekannten Gegner aus Oberriet und Brunnen hätten inzwischen weitere Fortschritte gemacht, und auch der neue Gruppengegner aus Ufhusen sei als Bronzemedaillengewinner aus dem Vorjahr ein harter Brocken.

Auf das Saisonziel angesprochen, zögert Thomas kurz. «Eigentlich muss auch dieses Jahr die Playoff-Teilnahme unser erstes Ziel sein.» Dies würde dann bedeuten, mindestens den zweiten Platz in der Ostgruppe zu belegen. «Aber es kann schnell viel passieren bei nur vier Mannschaften. Eines ist klar, absteigen ist keine Option.» (min)