Weinfelden nun in Rücklage

In den Playoff-Viertelfinals hat Weinfelden gestern abend mit der 3:4-Niederlage gegen die Pikes Oberthurgau in dieser Best-of-5-Serie den Heimvorteil aus der Hand gegeben.

Karin Reinert
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EISHOCKEY. Einen verdienten Sieg holen sich die Pikes vor 302 Zuschauern in der Güttingersreuti gegen Weinfelden. Durch Tore von Strasser, Heid und zweimal Bodemann gewinnen sie das Spiel mit 3:4 (2:1, 1:3, 0:0) und liegen in dieser Serie nun eher etwas unerwartet 2:1 vorne.

Nach den strafenreichen ersten beiden Spielen hielten sich die Teams anfangs zurück und agierten eher vorsichtig. Die Pikes starteten besser in diesen Match, liessen aber ein paar schöne Torchancen aus. Als die zweite Strafe gegen Weinfelden angezeigt wurde, waren sie dann aber doch erfolgreich. Strasser traf in der 10. Minute auf Pass von Peer zum 0:1.

Lediglich zwei Minuten später folgte aber durch Trachsler bereits der SCW-Ausgleichstreffer. Obwohl die Pikes Oberthurgau weiterhin viel Druck aufbauten, verpassten sie es, erneut in Führung zu gehen, und als sie selbst die erste Strafe bekamen, fackelten die «Trauben» nicht lange und erzielten ihrerseits durch Könczöl (17.) auf Pass von Dolana den Führungstreffer.

SCW verschlief Auftakt

Noch in Unterzahl beginnend, verschliefen die Weinfelder den Start ins Mitteldrittel komplett. Sie liessen die Pikes praktisch ungehindert ins eigene Drittel laufen und Bodemann konnte bereits nach 8 Sekunden mühelos das Zuspiel von Stüssi verwerten. In der 29. Minute gelang Korsch nach einem Sololauf zwar das 3:2, die Pikes konterten aber nur eine Minute später mit dem Ausgleich durch Heid. Mit einem Shorthander gingen die Pikes in der 36. Minute zum zweitenmal an diesem Abend in Führung. Bodemann wurde von Stüssi mustergültig an der blauen Linie angespielt und dieser liess Sonder keine Chance.

Eine doppelte Unterzahlsituation zu Beginn des Schlussdrittels überstand der SCW schadlos. Die Gäste aus Romanshorn hatten auch weiterhin mehr Spielanteile und machten enorm Druck. Nur dank ein paar super Paraden von Schlussmann Sonder fielen nicht mehr Tore.

Ohne Torhüter

Zwei Minuten vor dem Ende ersetzen die Weinfelder ihren Keeper durch einen weiteren Feldspieler. Doch die Pikes trafen trotz zwei hundertprozentigen Chancen das Gehäuse nicht mehr. Nach dieser Niederlage muss Weinfelden morgen Samstag in Romanshorn unbedingt gewinnen, um noch seine weitere Chance für die zweite Playoff-Runde zu wahren.

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