Weinfelden kassiert Niederlage

Einen Sieg gegen Dübendorf hatten wohl nur Optimisten erwartet. Wie gross der spielerische Unterschied ist, war dann aber dennoch frappant.

Karin Reinert
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EISHOCKEY. Dübendorf legte los wie die Feuerwehr und setzte die Weinfelder im Spiel der 1. Liga unter Dauerdruck. Diese kamen in den Anfangsminuten kaum einmal vors gegnerische Tor.

Der erste Treffer fiel dann in der siebten Minute nach einer schönen Kombination von Kreis zu Sägesser. Eine Minute später hiess es dann bereits 2:0. Torhüter Laux konnte den Schuss von Bührer zwar noch abwehren, doch der Puck prallte derart unglücklich nach oben, dass er hinter Laux ins Tor fiel. Dank einer guten kämpferischen Leistung der Thurgauer konnten die Dübendorfer jedoch das Skore im ersten Drittel nicht erhöhen.

Zürcher überlegen

Nach der Pause konnten sich die Weinfelder etwas besser in Szene setzen, dies aber vor allem deshalb, weil Dübendorf einen Gang zurück schaltete. Trotzdem stand es nach einem Doppelschlag in der 23. und 25. Minute durch Tore von Stoob und Künzli bereits 4:0. Weinfelden war weiterhin bemüht und arbeitete sich einige Male vors gegnerische Tor. Erfolgreich war dann endlich Dolana, als er eine feine Einzelleistung mit dem ersten Weinfelder Treffer abschloss. Die Überlegenheit der Zürcher war indes enorm, und dies zeigte sich auch bei den beiden weiteren, schön herausgespielten Toren in der 33. Minute durch Künzli und in der 39. Minute durch Bührer.

Überforderte Thurgauer

Das muntere Toreschiessen der Zürcher ging auch im Schlussdrittel weiter. Bereits nach 49 Sekunden versenkte Guidotti die Scheibe wieder im Weinfelder Tor. Bei den Thurgauern stimmte nun nicht mehr viel zusammen und so mussten sie noch vier weitere Tore durch Barts (49.), Sägesser (50.), Künzli (52.) und Stettler (56.) zum bitteren Schlussresultat von 11:1 hinnehmen. Von einem Sieg wäre Weinfelden zwar nicht ausgegangen, aber ein etwas positiveres Endergebnis hätten die Thurgauer dennoch gerne gesehen. Von Dübendorf waren sie schliesslich allerdings – trotz einzelner Lichtblicke – einfach restlos überfordert.