Weinfelden an die Wand gespielt

Ein völlig verunsicherter SC Weinfelden muss sich Spitzenreiter Dübendorf mit 1:8 geschlagen geben. Lediglich während den ersten 20 Minuten konnten die Thurgauer gegen die Zürcher Übermacht einigermassen mithalten.

Karin Reinert
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EISHOCKEY. Wie erwartet startete Dübendorf mit Vollgas in die 1.-Liga-Partie gegen Weinfelden. Bereits im ersten Powerplay musste Weinfeldens Torhüter Laux nach einer schnellen Passstafette, welche von Guidotti in der 7. Minute erfolgreich abgeschlossen wurde, das erste Mal hinter sich greifen. Aber auch bei numerischem Gleichstand fand das Spielgeschehen meistens im Weinfelder Drittel statt und die Zürcher wirbelten die gegnerische Verteidigung fast schwindlig. Weinfelden wehrte sich nach Kräften, spekulierte auf Konterchancen und konnte damit das 0:1 bis zur Pause halten.

Es hagelt Tore

Im Mitteldrittel agierten die Glatttaler etwas weniger temporeich, trotzdem war Weinfelden weiterhin stark unter Druck. Sie konnten sich aber vorerst auch vermehrt aus der eigenen Zone befreien, zu wirklich gefährlichen Torchancen kamen sie aber nicht. Ein Doppelschlag bei Spielmitte innerhalb von 24 Sekunden brach den Thurgauern dann aber das Genick. Die beiden Tore durch Stoop und Bührer und der kurz darauf folgende vierte Gegentreffer durch Capaul in der 31. Minute brachte die Vorentscheidung und hatte bei Weinfelden einen Torhüterwechsel zur Folge. Doch auch Lenze musste sich zwei Minuten vor Drittelsende gleich zweimal hintereinander bezwingen lassen, nachdem die Verteidigung die Scheibe erneut nicht konsequent genug aus dem Drittel spedierte. Diesmal benötigten Bührer und Guidotti sogar lediglich 20 Sekunden für die beiden Treffer.

Dolana erzielt den Ehrentreffer

Kaum war das Schlussdrittel angepfiffen, klingelte es erneut. Guidotti traf mit seinem dritten persönlichen Treffer zum 0:7. Für den Ehrentreffer war dann Roman Dolana zuständig. Als er in der 51. Minute in Unterzahl alleine auf Torhüter Trüb losziehen konnte, wurde er regelwidrig gefoult und landete zuerst selber im Tor. Den fälligen Penalty verwertete er dann souverän. Den Schlusspunkt setzte dann erneut Guidotti, der in der 54. Minute die Lücke fand und zum Schlussresultat von 1:8 einschoss. Der SC Weinfelden trifft nun am kommenden Sonntag um 17 Uhr zu Hause auf den Aufsteiger EC Wil.

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