Weil die Lage zu unsicher ist – Brühler Handballerinnen ziehen sich aus dem Europacup zurück

Die Gründe für den Rückzug des LC Brühl stehen alle in Zusammenhang mit der unsicheren Lage bezüglich des Coronavirus.

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Für die Brühlerinnen – im Bild mit Malin Altherr (Mitte) – gibt es in dieser Saison keine Auftritte auf internationalem Parkett.

Für die Brühlerinnen – im Bild mit Malin Altherr (Mitte) – gibt es in dieser Saison keine Auftritte auf internationalem Parkett.

Marc Schumacher/Freshfocus

(pbr) Eigentlich wären die Brühlerinnen am Wochenende vom 17. und 18. Oktober nach Ungarn gereist und hätten dort das Hin- sowie das Rückspiel im Europacup gegen das Team von Fehervar KC bestritten.

Nun haben die Verantwortlichen des St.Galler NLA-Teams aber den Rückzug bei der Europäischen Handballföderation EHF eingereicht.

Ungarn auf der Quarantänepflichtliste

Einerseits hätte sich schon die Reise nach Ungarn unsicher gestaltet, zahlreiche Flüge wurden mehrmals verschoben oder fallen aus. Andererseits steht Ungarn auf der Quarantänepflichtliste der Schweiz, weshalb die Brühler Spielerinnen dies beim jeweiligen Arbeitgeber melden mussten.

Zudem schreiben die EHF-Regeln vor, dass bereits bei der Hinreise ein Coronatest durchgeführt werden muss. Bei einem positiven Testresultat bei der Hin- oder Rückreise wäre die ganze Equipe quarantänepflichtig. In einer Medienmitteilung schreibt der Klub, aus sportlicher Sicht bedaure er den Entscheid, er wolle und könne dieses Risiko aber sowohl aus finanzieller als auch sicherheitstechnischer Sicht nicht tragen.