«Wegen der Ferien bestand ein Restrisiko»

Heute ab 19.05 Uhr treffen in St. Gallen in einem Testspiel Dortmund und Juventus Turin aufeinander. Pascal Kesseli, CEO der Event AG des FC St. Gallen, über das unerwartet schnell ausverkaufte Stadion, unkomplizierte Top-Teams und eine glückliche Konstellation.

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Pascal Kesseli CEO Event AG FC St. Gallen (Bild: pd)

Pascal Kesseli CEO Event AG FC St. Gallen (Bild: pd)

Heute ab 19.05 Uhr treffen in St. Gallen in einem Testspiel Dortmund und Juventus Turin aufeinander. Pascal Kesseli, CEO der Event AG des FC St. Gallen, über das unerwartet schnell ausverkaufte Stadion, unkomplizierte Top-Teams und eine glückliche Konstellation.

Sind Sie überrascht, dass die AFG Arena für dieses Testspiel schon seit Tagen ausverkauft ist?

Wir waren überrascht, dass es so schnell ging. Die Prognosen reichten von 10 000 Zuschauern bis zu einer mit 18 300 Zuschauern ausverkauften Arena. Natürlich, dieses Spiel ist ein Knaller, solch eine Affiche ist kaum zu überbieten. Ein gewisses Restrisiko aber bestand, weil die Partie während der Sommerferien ausgetragen wird.

Gehen die Einnahmen an den FC St. Gallen

oder an die beiden Teams?

Das ist ein komplizierter Verteilschlüssel, der aber alle Parteien zufrieden stellt. Borussia Dortmund hat sich sehr fair verhalten. Die Deutschen absolvieren in Bad Ragaz ihr Trainingslager und befanden sich auf der Suche nach einem Testspielgegner. Für uns ist es vor allem wichtig, finanziell keine Risiken einzugehen und der Region ein attraktives Spiel zu bieten.

Wie schwierig ist es, zwei solche Topteams zu verpflichten? Juventus Turin, immerhin der Champions-League-Finalist, reist extra an.

Es war eine glückliche Konstellation. Wegen eines Transfers eines Spielers vom einen zum anderen Club und der Achtelfinal-Begegnung in der Champions League in der vergangenen Saison war zwischen den Teams bereits ein Testspiel abgemacht. Also haben wir uns darum beworben, diese Partie austragen zu dürfen. Wir stiessen gleich auf offene Ohren.

Haben Sie in den vergangenen Wochen mitverfolgt, wie sich die beiden Clubs auf dem Transfermarkt verhielten?

Nein. Dafür hatte ich zu wenig Zeit. Unser Ziel ist eine Top-Organisation dieser Begegnung. Hätten wir den Vorverkauf noch ankurbeln müssen, hätte ich die Transferaktivitäten der beiden Mannschaft wohl intensiver verfolgt. Weil im Vertrag aber festgehalten ist, dass sowohl Dortmund als auch Juventus Turin in Vollbesetzung bei uns antreten müssen, ist klar: Es laufen zwei hochkarätige Teams auf.

Hätte der FC St. Gallen noch mehr Tickets absetzen können?

Die Nachfrage überstieg das Angebot bei weitem. Für viele kam es unerwartet, dass das Stadion so schnell ausverkauft war. (pl)

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