Weg frei für Millionenklage gegen Armstrong

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Rad Ein Gerichtsentscheid in Washington hat den Weg für ein Verfahren gegen Lance Arm­strong freigemacht. Armstrong und dem früheren Teambesitzer Sports droht eine Strafe von 100 Millionen Dollar. Dies, weil trotz Dopings Millionen Dollar an Sponsorgeldern von der staatlichen Post angenommen wurden.

Die Anwälte des US-Amerikaners wollten eine Einstellung des Verfahrens erwirken. Die Regierung legte jedoch Schätzungen von 1,5 Milliarden Pressemeldungen vor, welche die US-Post mit Armstrongs Doping in Verbindung bringen. Ein Richter entschied nun laut einem Bericht von cyclingnews.com, dass eine Jury über den wahren Schaden entscheiden müsse.

Tailwind Sports hatte als Teambesitzer von 2000 bis 2004 32,267 Millionen Dollar von US Postal erhalten. Die Jury könnte eine Schadenersatzzahlung über den dreifachen Betrag, also 96,801 Millionen, festsetzen. Armstrongs früherer Teamkollege Floyd Landis hatte die Klage 2010 eingebracht. Die Regierung hatte sich der Klage angeschlossen, nachdem Armstrong 2013 umfassendes Doping gestanden hatte. (sda)