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Wawrinkas Basel-Blues geht weiter

Stan Wawrinka enttäuscht das Basler Publikum auch in diesem Jahr und scheitert im Viertelfinal am deutschen Mischa Zverev (ATP 72). Damit ist seit 2005 erstmals kein Schweizer im Halbfinal der Swiss Indoors.
Ralf Streule/Basel

Das Publikum war sich eigentlich sicher: In diesem Jahr wird aus Stan Wawrinka doch noch ein Basler. Der Romand, der sich am Rheinknie seit über einem Jahrzehnt so schwer tut, schien sich diesmal langsam in Fahrt zu spielen. Mischa Zverev, der Deutsche mit Weltranglistenrang 72, sollte nur eine Zwischenstation auf dem Weg in den Halbfinal sein.

Doch als Wawrinka gestern Abend schon nach weniger als einer halben Stunde sein Racket auf den Boden krachen liess, wusste man: Ein Spaziergang würde es auch heute nicht. Gleich mit 6:2 servierte der Linkshänder den Schweizer im ersten Satz ab, brachte ihn mit druckvollem und fehlerfreiem Serve-and-Volley-Spiel zur Verzweiflung. Als der Schläger des Romands dann im dritten Satz in Trümmern lag, war da nicht mehr viel Hoffnung. Nach gewonnenem zweiten lag der US-Open-Sieger im letzten Durchgang plötzlich mit zwei Breaks im Rückstand. 6:2, 5:7, 6:1 hiess es am Ende. Aus vorbei, au revoir Basel, zum x-ten Mal.

Schon Djokovic bekam Zverevs Form zu spüren

«Ich fand den Rhythmus nicht», konstatierte Wawrinka nach dem Spiel. Zudem spüre er die Müdigkeit der langen Saison. Doch war es nicht alleine seine Leistung, die zur Überraschung führte, sondern vor allem Zverevs forscher Auftritt. Bereits vergangene Woche in Shanghai hatte der 29-Jährige überzeugt, war im Viertelfinal gegen Novak Djokovic nach gewonnenem Startsatz knapp gescheitert. Der ältere Bruder von Alexander Zverev (ATP 20) dürfte mit dem Halbfinaleinzug in Basel unter die ersten 50 der Welt vorstossen.

Mit Wawrinkas Out wird zum ersten Mal seit 2005 kein Schweizer im Halbfinal der Swiss Indoors stehen, zuletzt hatte stets Federer für heimische Beteiligung gesorgt. Dies ist ein Dämpfer für die verbleibenden zwei Turniertage – auch wenn mit Kei Nishikori ein Top-Ten-Spieler im Rennen bleibt. Der Japaner setzte sich gegen Juan Martin Del Potro in zwei Sätzen durch. Auf ihn wartet heute der Luxemburger Gilles Muller (WTA 37), der Federico Delbonis bezwang. Der Viertelfinal zwischen Marcel Granollers und Marin Cilic begann nach Redaktionsschluss. Der Sieger spielt heute gegen – Zverev.

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