Wawrinka und Norman gehen getrennte Wege

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Tennis Stan Wawrinka und dessen Trainer Magnus Norman beenden ihre Zusammenarbeit nach gut vier Jahren. Wawrinka hatte Norman, den French-Open-Finalisten von 2000, im Frühjahr 2013 engagiert und erlebte mit ihm die erfolgreichste Zeit seiner Karriere.

Nicht weniger als 13 seiner 16 ATP-Titel gewann der Waadtländer als Schützling Normans, darunter mit den Australian Open 2014, den French Open 2015 und den US Open 2016 drei Grand-Slam-Titel. Zudem gewann Wawrinka in dieser Zeitspanne mit der Schweiz und Roger Federer den Davis Cup. In der Weltrangliste stiess der 32-Jährige zwischenzeitlich bis auf Rang drei vor und konnte sich viermal in Folge für die ATP-Finals qualifizieren.

Gegenseitige Wertschätzung

«Ich habe es mir reiflich überlegt. Es ist einfach ein Entscheid für meine Familie. Ich habe zwei Kinder zu Hause, und nun ist der richtige Moment gekommen, mehr Zeit mit ihnen zu verbringen», begründete der 41-jährige Norman seinen Beschluss. Der Schwede betonte allerdings auch, dass ihm der Abschied extrem schwer falle. Auf sämtlichen Ebenen haben sich die beiden gut verstanden. «Für mich ist klar: Ich hätte mir keinen besseren Spieler als Stan für eine Zusammenarbeit vorstellen können. Er ist nicht nur ein grosser Spieler, sondern vor allem auch eine fantastische Person.» Wawrinka gab die Blumen gerne zurück: «Er war nicht nur Teil meines Teams, sondern meiner Familie. Und ich fühle mich sehr geehrt, dass er so lange mit mir zusammenarbeitete und mir damit die Möglichkeit eröffnete, mich in diesem Mass zu verbessern.» (sda)