Wawrinka in Bedrängnis, aber weiter

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Tennis Titelverteidiger Stan Wawrinka steht am ATP-Turnier in Genf erneut in den Halbfinals. Die Nummer drei der Weltrangliste setzte sich 4:6, 7:5, 6:2 gegen den Amerikaner Sam Querrey durch. Wawrinka, der seit dem Start der Sandsaison seine Form sucht, hatte zu Beginn viel Mühe mit dem 1,98-Meter-Riesen aus Kalifornien. Nach dem Verlust des ersten Satzes geriet er auch im zweiten Durchgang mit einem Break 0:1 in Rückstand.

Querrey, aktuell die Nummer 28 im internationalen Ranking, hatte im vergangenen Jahr in Wimbledon sensationell Novak Djokovic bezwungen, und er zeigte auch in Genf seine Qualitäten. Der Amerikaner spielte kein eigentliches Sandplatz-Tennis, brillierte aber mit Aufschlägen von konstant über 220 Stundenkilometern, krachenden Vorhand-Bällen und ab und zu sogar mit der Rückhand entlang der Linie. Den ersten Satz sicherte sich der 29-Jährige mit dem einzigen Break zum 3:2.

Mit dem längeren Atem zum Sieg

Wawrinka wirkte zunächst schwerfällig, wenig beweglich und zu passiv. Nachdem er im zweiten Satz den Breakrückstand postwendend wieder wettgemacht hatte, geriet der Schweizer aber zumindest bei eigenem Aufschlag nicht mehr in Bedrängnis. Und nachdem er den zweiten Durchgang dank eines Breaks zum 7:5 gewonnen hatte, nahm die Fehlerquote beim Amerikaner markant zu. Im dritten Satz ging Wawrinka gleich 3:0 in Führung und machte den Deckel souverän zu. Der als Nummer zwei gesetzte Japaner Kei Nishikori wehrte gegen den Südafrikaner Kevin Anderson drei Matchbälle ab und steht ebenfalls im Halbfinal. (sda)

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