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WASSERBALL: Sirko Roehl tritt als Trainer zurück

Die beiden Spiele des SC Kreuzlingen gegen Schaffhausen waren gleichzeitig die letzten beiden Spiele des Erfolgstrainers Sirko Roehl bei den Thurgauern. Er hat seinen Rücktritt bekanntgegeben.
Urs Nobel
Mit Sirko Roehl tritt der erfolgreichste Kreuzlinger Trainer aller Zeiten zurück. (Bild: Mario Gaccioli)

Mit Sirko Roehl tritt der erfolgreichste Kreuzlinger Trainer aller Zeiten zurück. (Bild: Mario Gaccioli)

WASSERBALL. Ein erfolgreicher Trainer und ein beeindruckender Mensch hat sich entschieden, das Traineramt beim NLA-Meisterschaftsdritten SC Kreuzlingen abzugeben. Sein Rücktritt kam ziemlich unerwartet, zumal Sirko Roehl seit Jahrzehnten den Verein prägte und für alle vergangenen Erfolge hauptverantwortlich zeichnete. Nicolas Weideli, der SCK-Sportchef, sagte denn auch aus, dass niemand mit diesem Rücktritt gerechnet habe. «Es war einfach immer klar, dass Sirko auch in der nächsten Saison der Chef am Bassinrand sein würde.»

Kein Frustentscheid

Weideli, der bis vergangene Saison noch Spieler war und sich unterdessen vermehrt im administrativen Bereich engagiert, verneinte klar, dass der Rücktrittsentscheid von Sirko Roehl ein Frustentscheid gewesen sei, weil Kreuzlingen nicht wieder Meister geworden sei. «Sirko teilte seinen Entscheid dem Team nach den beiden Halbfinalspielen mit, spielte also mit offenen Karten.» Nicolas Weideli muss es aber noch früher gewusst haben. Denn nur so lässt es sich erklären, dass der SCK den wahrscheinlichen Nachfolger bereits gefunden hat. «Ja, ich wusste es etwas vorher. Dass sich aber im Bereich der Nachfolge bereits eine Lösung abzeichnet, ist das Verdienst von Sirko Roehl. Er hat einen interessanten Kontakt zu einem möglichen Nachfolger hergestellt. Unterschrieben ist aber noch nichts.»

Auch Freiwilligenarbeit

Sirko Roehl zu ersetzen ist nicht einfach. Der zurücktretende Trainer engagierte sich nicht nur in den Übungseinheiten oder für die Meisterschaftsspiele. «Er machte vieles innerhalb des Vereins auf Freiwilligenbasis, und er ist es auch, der grossartige Jugendarbeit geleistet hat, von deren Früchten er wieder profitieren durfte», zollt Weideli dem Trainer Respekt und Dank.

Mit Geduld und Menschlichkeit

Der Sportchef findet nur Superlative, wenn er Sirko Roehl beschreiben muss. «Er ist ein sehr menschlicher Typ und blieb auch in hektischen Phasen ruhig und gelassen. Mit manchmal etwas mehr Geduld als üblich schaffte es der Trainer stets, auch schwierigere Charaktere ins Team zu integrieren. Und er hat seine Spieler stets auf den richtigen Moment fit gemacht.»

Es wäre mehr möglich gewesen

Sirko Roehl eins-zu-eins zu ersetzen, werde der SCK nicht können, bedauert Weideli. Aber er zeigt sich überzeugt, dass Wasserball Kreuzlingen auch mit einem neuen Trainer national eine Rolle wird spielen können. Das hat die stark verjüngte Mannschaft diese Saison bewiesen. «Vor der Saison hätte ich den dritten Rang dankend entgegengenommen. Jetzt durfte ich feststellen, dass sogar noch mehr möglich gewesen wäre.»

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