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WASSERBALL: SC Kreuzlingen besteht Härtetest

Der Freiluft-Auftakt ist den NLA-Wasserballern des SC Kreuzlingen geglückt: Die Thurgauer bezwingen den Dauerrivalen aus Horgen klar mit 16:7.
Philipp Herzog
Robin Pleyer (in weiss) und der SC Weinfelden gewinnen das erste Freiluftspiel des Jahres gegen Horgen. (Bild: Mario Gaccioli)

Robin Pleyer (in weiss) und der SC Weinfelden gewinnen das erste Freiluftspiel des Jahres gegen Horgen. (Bild: Mario Gaccioli)

Philipp Herzog

sport@thurgauerzeitung.ch

Am Sonntagabend startete der Schwimmclub Kreuzlingen mit seiner NLA-Equipe in die lang ersehnte Freibadsaison. An diesem sommerlichen Apriltag, man erinnere sich dabei an das letztjährige Auftaktspiel im Hörnli, als die Mannschaft teilweise mit Schneefall zu kämpfen hatte, stand dann auch gleich ein geladenes Spiel gegen die Dauerrivalen und Halbfinalbezwinger aus Horgen auf dem Programm. Die Kreuzlinger starteten mit einem raschen Führungstreffer durch Torgarant Petrovic in eine hart umkämpfte Partie gegen den Rekordmeister vom Zürichsee.

Horgen kontert Kreuzlingen aus

Mit dynamischem und taktisch hohem Wasserball legte der SCK wiederholt um ein Tor vor. Hauptsächlich Kreuzlinger Unvermögen und Fehlern geschuldet, waren Führungen jedoch meist nur von kurzer Dauer, und Horgen konnte wiederholt durch Konterangriffe ausgleichen. So musste man mit einem 2:3-Rückstand in die erste Viertelspause gehen.

Im zweiten Viertel war es wiederum Petrovic, der für zwei Tore für die Heimmannschaft sorgte, während der SCK gleichzeitig sein Defensivspiel verbessern konnte. Einen Ausschluss gegen die Gäste vermochte man kurz vor der Pause nicht auszuwerten, und dadurch resultierte eine 5:4-Führung zur Halbzeitpause.

Kreuzlingen spielt sich in Rausch

Die Viertelspause vor dem dritten Abschnitt wussten die Kreuzlinger offenbar gut zu nutzen. Angeführt durch Neuzugang Aleksic, welcher mit starken Paraden im Tor zu überzeugen wusste, legte der SC Kreuzlingen einen fulminanten Start hin. Das Heimteam spielte sich förmlich in einen Rausch, erzielten Tor für Tor und erhöhte den Vorsprung auf 11:4 Tore. Auch der zweite Kreuzlinger Zugang, Pablo Carballo, zeigte herzhaften Einsatz und war am Kreuzlinger Spiel massgeblich beteiligt.

Das Schlussviertel wurde auch durch die Kreuzlinger dominiert. Alle Spieler kamen zu reichlich Spielzeit; hier macht sich abermals das breite Kader des Kreuzlinger Wasserballteams bemerkbar. Wider Erwarten konnte man sein Angriffsspiel ungestört aufziehen.

Aggressive Offensive, stabilere Defensive

Am Ende des Spiels resultierte ein doch ziemlich klarer 16:7-Sieg. Diesen verdankt der SC Kreuzlingen einer klaren Verbesserung des Defensivspiels im Laufe der Partie sowie einem aggressiven und effizientem Angriffsspiel.

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