WASSERBALL: Saisonstart mit Doppelrunde

Nach fast sechsmonatiger Unterbrechung ist der SC Kreuzlingen in die NLA-Meisterschaft gestartet. Gestern abend gewannen die Kreuzlinger auswärts gegen Schaffhausen mit 13:11, am Samstagabend wartet Genève Natation.

Matthias Frese
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Robin Pleyer ist einer der Schlüsselspieler der NLA-Mannschaft des SC Kreuzlingen. (Archivbild: Mario Gaccioli)

Robin Pleyer ist einer der Schlüsselspieler der NLA-Mannschaft des SC Kreuzlingen. (Archivbild: Mario Gaccioli)

WASSERBALL. Der SC Kreuzlingen schlägt ein neues Kapitel in seiner bisher erfolgreichen Wasserball-Geschichte auf. Nach zahlreichen Abgängen sowie Rücktritten in den vergangenen zwei Jahren steht Headcoach Sirko Roehl vor der schweren Aufgabe, seinen Kader neu zu strukturieren. Ob ihm das nun gelingt, lässt sich in der kommenden Spielzeit herausfinden.

Zur Halbzeit noch im Rückstand

Das erste Spiel fand gestern beim SC Schaffhausen statt, bei dem die Kreuzlinger gastieren durften. Schaffhausen – seit zwei Jahren wieder in der NLA – konnte bisher nur einen Punkt gegen die Thurgauer erzielen. Auch gestern abend gewannen die Kreuzlinger mit 13:11, zur Halbzeit lagen sie noch mit 5:7 im Hintertreffen. Besonders die beiden Ausländer Patti und Petrovic spielten gut auf.

Die Belastungsprobe geht am Samstag weiter, wenn der SCK von Genève Natation empfangen wird. Die Romands waren in den vormaligen Jahren keine grosse Gefahr, allerdings gewannen sie 2015 an Stärke und konnten die Kreuzlinger mehr als nur einmal in Verlegenheit bringen.

Unklare Ausgangslage

Aufgrund der starken Verjüngung des Kreuzlinger Teams müssen die Kräfteverhältnisse neu bewertet werden. Der torgefährliche Rudi Vacho sorgte immer dafür, dass sich die gegnerische Defensive auf ihn konzentrieren musste. Gerade sein Rücktritt war schwer, gleichwohl kann der italienische Neuzugang Federico Patti für neuen Schwung sorgen. Ebenso bleibt abzuwarten, wie das restliche Team mit der Verantwortung umgehen wird. Talent besitzen die meisten Spieler im Kader, so hatte das Gros schon einen Ruf in der Nationalmannschaft. Dennoch werden erst die bevorstehenden Matches zeigen, wie gut Trainer Roehl die Mannschaft vorbereitet hat.

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