WASSERBALL: Kreuzlingen verdient sich den dritten Platz

Gleich zweimal musste der SC Kreuzlingen gegen Schaffhausen antreten: Nach dem Ausscheiden der Thurgauer aus dem Halbfinal ging es um die Bronzemedaille.

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Der Kreuzlinger Simon Geisser (weisse Mütze) setzt sich gegen seinen Gegner durch. (Bild: Mario Gaccioli)

Der Kreuzlinger Simon Geisser (weisse Mütze) setzt sich gegen seinen Gegner durch. (Bild: Mario Gaccioli)

Die Setzung des kleinen Finals war mit dem SC Kreuzlingen und Schaffhausen die gleiche wie im Vorjahr. Am Donnerstag spielten die Kreuzlinger in Schaffhausen, die Folgepartie am Samstag wurde aber im Thurgau ausgetragen. Im ersten Spiel hatte der SC Kreuzlingen Startschwierigkeiten: Nach gut zwei Minuten führte Schaffhausen mit 2:0. Jedoch boten die Gäste nach diesem Fehlstart eine Glanzleistung, denn Kreuzlingen dominierte den Gegner danach bis in das dritte Viertel hinein. Nach dem 10:3 für Kreuzlingen verlief das Spiel ausgeglichener. Der hohe Vorsprung wurde problemlos zum 13:8-Gewinn verwaltet.

Glanzloser Sieg gegen schwache Schaffhauser

Am Samstag zeigten sich die Kreuzlinger Wasserballer im Heimspiel äusserst motiviert. Schon im ersten Viertel starteten sie mit einem 7:2 erfolgreich in die Partie. Die Schaffhauser zeigten sich indessen unmotiviert und erbrachten eine schlechte Leistung. Schliesslich mündete der einseitige Match in einen Kreuzlinger 19:8-Sieg.

Durch die marginale Gegenwehr konnte der SC Kreuzlingen den dritten Platz gewinnen, womit das Minimum des Vorjahres erreicht wurde. Trotz des unglücklichen Halbfinals war die Saison wegweisend für das Team und Neucoach Redder. Aufgrund des beinahe jugendlichen Alters der Mannschaft war zu erwarten, dass es in dieser Saison noch keine Titel werden würden. Dennoch konnte im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung erreicht werden. Mit dem zweiten Rang im Schweizer Pokal wurde eine bessere Platzierung erzielt. Darüber hinaus konnte man sich durch ein gutes Abschneiden in der Vorrunde der NLA den direkten Halbfinaleinzug sichern, was seit zwei Jahren nicht mehr geschafft wurde. Dabei wurde der Rekordmeister aus Horgen dreimal in die Schranken gewiesen. Einzig gegen Lugano unterlagen die Kreuzlinger.

Während die Spieler nun in die verdiente Sommerpause gehen dürfen, beginnt für Redder die Planung für die nächste Meisterschaftsrunde. Center David Acosta kehrt aus Studiengründen zurück nach Spanien, womit wieder eine Lücke im Team entsteht. Acosta erwies sich als Verbesserung zum Italiener Patti, der im Vorjahr die Kreuzlinger Erwartungen nur bedingt erfüllte. Durch Acostas Wegzug muss aufs Neue ein angemessener Centerspieler gefunden werden, der für Kreuzlinger Torgefahr sorgt. Es wird keine leichte Aufgabe für Redder sein, einen Ersatz zu finden. Man darf also auf die neue Saison gespannt sein.

Matthias Frese

sport@thurgauerzeitung.ch