Was ist eine Hirnerschütterung?

Der Schädelknochen und eine dünne Wasserschicht (Liquor genannt) schützen das Gehirn bei einem Aufprall. Gemäss Marco Niemann, Teamarzt des EHC Frauenfeld, ist die Gehirnerschütterung eine Funktionsstörung des Gehirns.

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Der Schädelknochen und eine dünne Wasserschicht (Liquor genannt) schützen das Gehirn bei einem Aufprall. Gemäss Marco Niemann, Teamarzt des EHC Frauenfeld, ist die Gehirnerschütterung eine Funktionsstörung des Gehirns. «Kurzfristiges Schwindelgefühl, Sehstörungen, Übelkeit, Müdigkeit und Kopfschmerzen sind typische Symptome. Auch, dass man kurz in Ohnmacht fällt und nicht mehr weiss, was geschehen ist, ist typisch», erzählt Niemann. Der kurzfristige Gedächtnisverlust kommt daher, weil bei der Hirnprellung das Kurzzeitgedächtnis gelöscht wird. Konzentrationsstörungen und Lichtempfindlichkeit können länger anhalten. «Doch das ist von Patient zu Patient unterschiedlich», sagt er. Trotz der Risiken für die Akteure würde auch Niemann die Checks nicht verbieten: «Sie gehören zum Eishockey dazu. Aber die geltenden Regeln müssen, auch zum Schutz des Spielers, strickt eingehalten werden.» (jh)

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