Waldispühl verletzt sich im Weltcup

RADBALL.Eine Verletzung des Thurgauer Torhüters Marcel Waldispühl zwang das Fanionteam des Radballclubs Winterthur beim Weltcupfinal in Deutschland zur vorzeitigen Aufgabe.

Daniel Frei
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Marcel Waldispühl hat sich verletzt. (Bild: übc)

Marcel Waldispühl hat sich verletzt. (Bild: übc)

Das Winterthur-Team mit dem Maischhauser Marcel Waldispühl und Peter Jiricek wurden in die stärkere der beiden Vorrundengruppen beim Weltcup in Sangerhausen zugelost. Nichtsdestotrotz starteten die Schweizer konzentriert ins Turnier und gewannen gegen die zweite Equipe aus Höchst mit 2:1. Danach lag ein Unentschieden gegen die deutschen Gebrüder Kopp in Reichweite. Doch zehn Sekunden vor Schluss kassierten die Eidgenossen den vierten Treffer und gingen deshalb als Verlierer vom Platz. Nun folgte das Spiel gegen den späteren Sieger aus Höchst. Gegen den Weltmeister aus dem Vorjahr lagen die Eidgenossen immer in Rücklage und verloren schlussendlich knapp mit 3:4.

Schwerwiegender als die Niederlage war jedoch die Rückenverletzung des Thurgauer Torhüters Marcel Waldispühl in der Mitte der zweiten Spielhälfte. Vor Ort wurde ein eingeklemmter Nervenstrang diagnostiziert. Unter grossen Schmerzen absolvierte der Maischhauser die letzte Partie gegen Sangerhausen. Der 6:0-Erfolg über den deutschen Bundesligisten wurde jedoch nur am Rande vermerkt. Waldispühl konnte kaum mehr gehen. Somit musste das Team für das Plazierungsspiel Forfait geben. Während die Winterthurer Equipe enttäuscht abreiste, jubelten ihre Trainingspartner aus Höchst vom Podest aus. Die drei Vorarlberger Teams bekleideten die ersten drei Ränge.

Am 6. Januar bestreitet Marcel Waldispühl sein Heimspiel beim 53. Frauenfelder Neujahrs-Radballturnier. Sechs Tage später findet in Winterthur der Löwencup statt.

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