Wängi bestätigt rote Laterne

FUSSBALL. Verdienterweise entscheidet der FC Flawil das Kellerduell gegen den FC Wängi mit 2:0 für sich. Die Flawiler verkürzen den Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz auf nur noch zwei Punkte. Wängi kassiert dafür die rote Laterne.

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FUSSBALL. Verdienterweise entscheidet der FC Flawil das Kellerduell gegen den FC Wängi mit 2:0 für sich. Die Flawiler verkürzen den Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz auf nur noch zwei Punkte. Wängi kassiert dafür die rote Laterne. Der FC Flawil verdiente sich den 2:0-Erfolg aufgrund einer passablen und kämpferisch einwandfreien Mannschaftsleistung.

Den ersten Fauxpas leisteten sich die Wängemer nach etwas mehr als 30 Minuten. Im Versuch, das Spiel etwas zu beruhigen, spedierte Innenverteidiger Manuel Germann den Ball – als Rückpass gedacht – flach zurück zu Meiler. Doch Schlussmann Meiler stand zu weit vorne. So kullerte der Ball zum Entsetzen der Thurgauer in die Maschen. Wängi nahm sich für die zweite Hälfte noch einmal viel vor. Doch zwei Minuten nach Wiederanpfiff war das neue Konzept bereits über den Haufen geworfen. Fässler liess sich gegen Chiavuzzi zu einer dummen Tätlichkeit hinreissen und sah die Ampelkarte. Zwar liess der FC Wängi weiterhin nichts unversucht, erspielte sich aber keine nennenswerten Torchancen. Je länger das Spiel andauerte, desto mehr öffnete Wängi in der Defensive seine Räume. Das lud den FC Flawil regelrecht zum Konterspiel ein. Insbesondere die frisch eingewechselten Imper und Bulic sorgten in der Schlussphase noch für mehrere hochkarätige Möglichkeiten. Einen dieser Angriffsversuche wusste Khangsar irgendwie über die Linie zu wursteln. Er traf auf Vorarbeit von Imper. Mit dem Erfolg rückt der FC Flawil bis auf zwei Punkte an einen Nichtabstiegsplatz heran. (dm)