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VUELTA: Der Leader stürzt zweimal

Chris Froome behauptet sich auch in der zwölften Etappe an der Spitze des Gesamtklassements, doch er erlebt einen schweren Tag. Gleich zweimal stürzt der Brite in der letzten Abfahrt. Etappensieger wird der Pole Tomasz Marczynski.

Der Schaden war letztlich nicht allzu schlimm. Chris Froome überstand seine beiden Ausrutscher mit ein paar Schürfungen, und auch zeitlich verlor er nicht sehr viel. Dank der Hilfe seiner beiden Teamkollegen Mikel Nieve und Wout ­Poels, die ihn auf den letzten 12 Kilometern unterstützten, konnte der Brite sein Leadertrikot retten. 20 Sekunden verlor er auf die Gruppe der Mitfavoriten um den Italiener Vincenzo Nibali, 42 Sekunden Rückstand waren es auf Alberto Contador, der sich schon im letzten Aufstieg abgesetzt hatte.

Doch die Zwischenfälle machten deutlich, welche Gefahren auch für Froome auf dem Weg zu seinem ersten Gesamtsieg an der Vuelta noch immer lauern. Und es bleibt die Frage, wie sehr sein Selbstvertrauen als Abfahrer gelitten hat. Nichts hatte auf ein solches Finale hingedeutet. Die Abfahrt vom Puer­to del Torcal, dem letzten Übergang vor dem Ziel in Antequera in Andalusien, galt nicht als besonders schwierig. Doch dann lag der vierfache Gesamtsieger der Tour de France plötzlich am Boden, und kaum war er wieder auf dem Rad, knallte er schon wieder auf den Asphalt.

Immer noch eine knappe Minute Vorsprung

59 Sekunden beträgt neu Froomes Reserve gegenüber dem zweitplatzierten Nibali, der Rest liegt weiter über zwei Minuten zurück. Für Contador sind es gar noch immer über drei Minuten Rückstand. Der Spanier zeigte sich erneut sehr kämpferisch. Zusammen mit dem Iren Nicolas Roche, der schon bald wieder zurückfiel, hatte er am letzten Aufstieg aus dem Feld heraus angegriffen. In seiner letzten grossen Rundfahrt will sich der 34-jährige Madrilene in Würde verabschieden – die Leistung vom Donnerstag war ein grosser Schritt in diese Richtung.

Tagessieger wurde der Pole Tomasz Marczynski, der schon die sechste Etappe für sich entschieden hatte. Der 33-Jährige gewann aus einer ursprünglich 14 Fahrer starken Fluchtgruppe heraus. Er hatte sich im letzten Aufstieg zur Puerto del Torcal abgesetzt. (sda)

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