«Vorrunde bestätigen und dranbleiben»

FUSSBALL. Das Warten auf den Rückrundenstart des FC St. Gallen in der Super League hat ein Ende: heute abend findet um 20 Uhr in der AFG Arena gegen den FC Zürich, den Tabellenzweiten der Super League, die erste Standortbestimmung für den Europacup-Aspiranten statt.

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FUSSBALL. Das Warten auf den Rückrundenstart des FC St. Gallen in der Super League hat ein Ende: heute abend findet um 20 Uhr in der AFG Arena gegen den FC Zürich, den Tabellenzweiten der Super League, die erste Standortbestimmung für den Europacup-Aspiranten statt. Was war die Vorbereitung mit vier Siegen in sieben Testspielen wert? In welche Richtung kann es nach dem Spitzenspiel in den folgenden 17 Partien gehen?

«Würde sie nicht spielen lassen»

Trainer Jeff Saibene präsentierte sich gestern den Medien in bester Laune. Nimmt man seine Stimmung als Gradmesser, muss sich der Gegner warm anziehen. Dies umso mehr, als dass bei den Zürchern mit dem Kameruner Franck Etoundi sowie den beiden Tunesiern Yassine Chikhaoui und Amine Chermiti drei Spieler im Kader stehen, die den Afrika-Cup in den Beinen und die extreme Hitze von Äquatorialguinea hinter sich haben. Schelmisch lächelnd sagt Saibene: «Ich würde die drei nicht spielen lassen. Bei dreissig Grad Temperaturunterschied, da werden sie doch nur krank.»

Sowieso kann es St. Gallens Trainer egal sein, mit welcher Formation das von Verletzungen geplagte Zürich auflaufen wird. Unter Saibene pflegen die Ostschweizer den Fokus auf sich selbst und die eigenen Stärken zu richten. Der Coach sagt: «Wir wollen die gute Vorrunde bestätigen und so lange wie möglich vorne dranbleiben. Wir müssen uns einfach bewusst sein, dass Zürich das einzige Team war, das uns zu Hause in der Hinrunde besiegt hat.»

Aratore im linken Mittelfeld

Beim FC St. Gallen sind ausser dem gelb-gesperrten Everton alle Spieler fit, auch Mario Mutsch ist trotz Bruch der kleinen Zehe einsatzfähig. Saibene wollte nicht viel über die Aufstellung verraten, auch um allerorts die Spannung aufrecht zu erhalten. Dennoch gab er da und dort Hinweise. So sind vor Goalie Marcel Herzog in der Innenverteidigung Daniele Russo und Neo-Captain Stéphane Besle gegeben, links gilt dergleichen für Verteidiger Mickaël Facchinetti. Im linken Mittelfeld kommt Marco Aratore zum Zug, fixiert ist ebenfalls Albert Bunjakus Offensiv-Position. Den Rest zeigt der Abend – auch die ersten Anhaltspunkte für die Rückrunde. (cbr)

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