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VOLLEYBALL: Zwei Siege im Tie-Break

Pallavolo ist erfolgreich in die neue NLB-Saison gestiegen. Die Unbesiegtheit der Kreuzlinger könnte am kommenden Wochenende ihre Fortsetzung finden.
Kreuzlingens NLB-Volleyballer holten vier Punkte aus den ersten zwei Begegnungen. (Bild: PD)

Kreuzlingens NLB-Volleyballer holten vier Punkte aus den ersten zwei Begegnungen. (Bild: PD)

Wegen zahlreicher Abgänge im Kader wussten die NLB-Männer von Pallavolo Kreuzlingen vor der neuen Saison nicht so recht, wo sie stehen. Besonders die Absenz des langjährigen Spielers Samuel Böhni schmerzt die Mannschaft. Der auf und neben dem Feld geschätzte Routinier ist allseits bekannt für seinen Enthusiasmus und Elan, was den Kreuzlingern in der Vergangenheit in so mancher brenzligen Situation den Sieg eingebracht hatte.

Auch Pipo Riedler hinterlässt nach vier Jahren bei Pallavolo eine Lücke, die schwer zu schliessen ist. Auch Miroslav Tomasik verliess am Ende der vergangenen Saison das Team. Er spielt neu bei Audax Amriswil in der 3. Liga. Trotz der gewichtigen Abgänge gelang Pallavolo Kreuzlingen der Start in die NLB-Saison 2017/18. Die ersten beiden Spiele entschieden die Thurgauer im Tiebreak mit 3:2 für sich. Mit vier Punkten aus zwei Begegnungen befinden sie sich an dritter Stelle in der Tabelle.

Neue Spieler haben NLA-Erfahrung

Denn Pallavolo erhielt auch Zuwachs. Vier junge, dynamische und sehr talentierte Spieler bereichern das NLB-Kader der Kreuzlinger. Elias Wetzel und Lorenz Eichhorn weisen gar NLA-Erfahrung auf. Zudem stiess Lukas Eichelberger auf der Position des Liberos zum Team. Schliesslich komplettiert Ruben von Krannichfeldt das Team in der Mitte.

Am Samstag gegen den Tabellenletzten

So resultierte sowohl daheim gegen Laufenburg Kaisten wie auch auswärts gegen Schönenwerd II ein hart umkämpfter, aber verdienter 3:2-Sieg. Und es darf gar damit gerechnet werden, dass Pallavolo Kreuzlingen seine Erfolgsserie am kommenden Wochenende fortführen kann. Am Samstag um 14 Uhr gastiert der Tabellenletzte Malters in der Turnhalle Remisberg. Die Innerschweizer konnten noch keinen Satz für sich entscheiden.

Kai Zeglen

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