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VOLLEYBALL: Zu viele Fehler

Die NLB-Frauen des VBC Aadorf müssen sich im Spitzenspiel auswärts gegen Toggenburg mit 2:3 geschlagen geben. Die Vorrunde beenden sie auf Platz vier.
Rodrigo Teixeira
Aadorfs Trainer Cao Herrera redet auf seine Spielerinnen ein während eines Time-Outs. (Bild: Mario Gaccioli)

Aadorfs Trainer Cao Herrera redet auf seine Spielerinnen ein während eines Time-Outs. (Bild: Mario Gaccioli)

Nach der Auswärtsniederlage gegen Giubiasco wollten die ­Aadorferinnen eine Reaktion zeigen und im Ostschweizer Derby gegen Toggenburg wieder einen Sieg einfahren. Angeführt von Captain und Aussenangreiferin Rahel Oswald starteten die Thurgauerinnen vor 211 Zuschauern entschlossen und zielstrebig in die Partie. Insbesondere Oswald zeigte einen perfekten ersten Satz. Mit einer hundertprozentigen Angriffsquote war sie massgeblich für den deutlichen Satzgewinn verantwortlich. Aadorf entschied den ersten Durchgang ohne grosse Probleme mit 25:19 zu seinen Gunsten.

Im zweiten Satz steigerte sich Toggenburg. Es entwickelte sich eine ausgeglichene NLB-Partie, wobei das Heimteam mit 27:25 zum Satzausgleich kam. Die Thurgauerinnen konnten den Satzverlust trotz Startschwierigkeiten im dritten Durchgang relativ gut verkraften. Sie schafften es aber nicht, das Heimteam so unter Druck zu setzen wie im ersten Satz. Dies auch, weil Toggenburgs Leslie Betz immer besser ins Spiel fand und die Aadorfe­rinnen mit geschickten Schlägen zur Verzweiflung brachte. Schliesslich entschieden die St. Gallerinnen auch den dritten Satz relativ deutlich mit 25:20 für sich.

Ungewöhnliche Aufstellung zahlt sich aus


Der VBC Aadorf lag mit 1:2 in Rückstand. Die Thurgauerinnen mussten sich erneut gegen eine Niederlage wehren. Coach Cao Herrera schickte seine Spielerinnen mit einer ungewöhnlichen Startaufstellung in den vierten Satz, und diese zahlte sich aus. Aadorf hatte den Satz nicht vollends im Griff, doch wurde das Heimteam offensichtlich zu mehr Fehlern verleitet als noch den ­vorangegangenen Sätzen. Die Thurgauerinnen kamen so ohne wirklich gut zu spielen zum Satzausgleich und ins Tiebreak. Der Entscheidungssatz wiederum war eine deutliche Angelegenheit für Toggenburg. Fast fehlerfrei spielte sich das Team um Trainer Marcel Erni dem Sieg entgegen. Der Widerstand der Aadorferinnen hielt sich in Grenzen. Am Ende entschied Toggenburg das Tiebreak mit 15:9 und somit auch das Spiel mit 3:2 zu seinen Gunsten. Der VBC Aadorf beendete die Vorrunde somit auf dem vierten Rang, einem Playoff-Platz, drei Punkte hinter Leader Luzern. Gelingt es den Thurgauerinnen, in den kommenden Partien konstantere Leistungen abzurufen, dürfte in der Rückrunde noch mehr für das junge Team um Coach Herrera möglich sein.

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