VOLLEYBALL: Volley Amriswil siegt erneut

Auch das vierte Spiel gegen Volley Schönenwerd gewinnen die Amriswiler NLA-Volleyballer mit 3:1. Trotz der total sechs errungenen Punkte, die im Kampf um die Playoff-Qualifikation entscheidend sein können, blieben nach dem Spiel Fragen offen.

Bernhard Windler
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Die Spieler von Volley Amriswil (dunkelblau) freuen sich über ihren erneuten Sieg gegen Volley Schönenwerd. Sie siegten zum viertenmal mit 3:1 gegen die Solothurner. (Bild: Mario Gaccioli)

Die Spieler von Volley Amriswil (dunkelblau) freuen sich über ihren erneuten Sieg gegen Volley Schönenwerd. Sie siegten zum viertenmal mit 3:1 gegen die Solothurner. (Bild: Mario Gaccioli)

VOLLEYBALL. Die vierte und vermutlich letzte Begegnung der NLA-Saison mit dem Team aus Schönenwerd brachte Volley Amriswil den vierten Sieg. Bereits zum viertenmal hiess das Resultat 3:1.

Wie gewohnt startete Volley Amriswil gut ins Heimspiel. Alle Aufschlagenden verbuchten auf ihrem Service Punkte und auch die Abnahmen funktionierten für einmal ausgezeichnet. Dazu ging von Topskorer Steigmeier viel Sicherheit in den Angriffen aus, was in den letzten Spielen nicht immer der Fall gewesen war. Via 8:6 und 16:13 wurde der Satz mit 25:21 eine sichere Amriswiler Beute.

Niederlage im zweiten Satz

Ein Sportpsychologe müsste Spielern und Trainer von Volley Amriswil einmal erklären, was der Grund dafür ist, dass einem gewonnenen ersten Satz so häufig postwendend ein verlorener zweiter Satz folgt. Symptomatisch der erste Punkt: Der Ball war schon fast am Boden von Schönenwerd, Rettungstat, Neuaufbau auf Seiten Amriswils und dann der Abschluss direkt in den Block.

Daraufhin setzten sich die Solothurner beständig ab. Amriswil versuchte alles, aber was im ersten Satz top war – Aufschlag, Annahme und Kaltblütigkeit im Abschluss – war wie weggeblasen. 13:23 lagen die Thurgauer nach 20 Minuten zurück, später erzielten sie noch fünf Punkte. Damit war die 18:25-Niederlage im zweiten Satz besiegelt.

Ausgeglichener dritter Satz

Nach der Pause wogte das Spiel hin und her. Steigmeier am Anfang des Satzes und Olefir in der Folge beantworteten die schönen Punkte von Schnider, Hänggi und Richards auf Schönenwerder Seite. Bis zum 23:23 lag kein Team mit mehr als zwei Punkten in Front. Den ersten Satzball für Amriswil vermochte Schnider noch abzuwehren, doch die zweite Chance liess sich Olefir nach einem Servicekracher von Howatson nicht mehr entgehen.

Der krönende Abschluss für die Amriswiler bildete der letzte Satz: Mit der 2:1-Satzführung war dieser eine etwas einfachere Angelegenheit. Bis zum 7:9 lag Schönenwerd zwar noch in Front, aber dann setzten sich die Platzherren ab. Über 16:13 beendeten sie den Satz sicher zum 25:18. Das Duell der beiden Topskorer entschied auch diesmal Sébastien Steigmeier gegen Jan Schnider für sich. Entscheidend für den Sieg waren aber nicht die Topspieler, das Amriswiler Team war in der Breite besser besetzt.

Weiterhin Tabellenführer

Weil Lausanne gegen den Tabellenletzten Einsiedeln ebenfalls zu einem Drei-Punkte-Sieg kam, liegen die Waadtländer und Amriswiler weiterhin punktgleich an der Tabellenspitze. Der Abstand gegenüber den ersten Verfolgern vergrösserte sich um zwei Zähler, da Näfels im Spitzenkampf in Lugano mit 2:3 den Kürzeren zog.